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Evozieren

Bedeutung 1: Eine Prozessbeschreibung, um eine Person in einen bestimmten Zustand zu versetzen Bedeutung 2: das Erkunden von Strategien

Bedeutung 1: Emotionen evozieren

Erfolgreiche Kommunikation entsteht immer dann, wenn wir mit unserem Gegenüber bestmöglich in Verbindung treten. Besonders in Momenten, in denen es wichtig wird, die Gefühle des anderen anzusprechen, können Techniken des NLP hilfreich sein. So nutzen wir beispielsweise das VAKOG Modell, um alle Sinneskanäle zu erreichen und damit das Erlebnis der Erinnerung möglichst lebendig wieder hervorzuholen. Diese fünf Sinneskanäle werden auch als Modalitäten bezeichnet. Je feiner die Eindrücke werden, desto gewichtiger werden die Submodalitäten – die nächst kleineren Bausteine der Sinneskanäle. Im visuellen Bereich beispielsweise hell und dunkel oder nah und fern, im auditiven Bereich etwa hoch und tief oder laut und leise. Es geht also um die Feineinstellung der Sinne. Führen wir unseren Gesprächspartner, gerade in Momenten, die wir ankern wollen, tiefer in eine Emotion, dann können wir uns verschiedener Fragestellungen bedienen, um die Erinnerung klarer zu machen.

Bedeutung 2: Strategie evozieren

Um Strategien genauer zu erkennen (evozieren), ist es nützlich, dich mit Menschen zu unterhalten, die bereits erfolgreich die gewünschte Strategie anwenden. Möchtest du beispielsweise dominantes Auftreten erlernen, das gleichzeitig sehr sympathisch wirkt, sammele möglichst viele Informationen über eine Person, die genau das ausstrahlt. Gerade in der Körpersprache kannst du das durch Beobachtung tun und mittels dem T.O.T.E. Modell selbst anwenden, bis du die erwünschten Resultate erzielst.


Diese Begriffserklärung ist Teil unseres NLP Glossar. Klicke auf den Link, um die gesamte Liste zu sehen:

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