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Oberflächenstruktur

Eine Beschreibung für die Sprachgestalt in verschiedenen Ausprägungen, welche durch Generalisierung, Tilgung und Verzerrung aus der Tiefenstruktur bzw. der gesamtheitlichen Betrachtungsweise einer Aussage aus linguistischer Sicht entsteht.

Die Oberflächenstruktur einer Aussage (die spezifischen Wörter und ihre Bedeutungen) lässt die tiefe Struktur der Aussagen (ihre zugrunde liegende Botschaft oder angenommene Wahrheiten) aus oder verdeckt sie. Während sich der bewusste Geist um die Oberflächenstruktur kümmert, erfasst und reagiert das Unbewusste auf die tiefe Struktur – die Voraussetzung – ohne begründete Überprüfung, Analyse oder Prozess der bewussten Annahme oder Ablehnung. Im NLP kennen wir hierzu das Meta Modell. Es geht davon aus, dass wir unsere Oberflächenstruktur, also Gestik, Mimik und Sprache, gemäß unserer Tiefenstruktur, also den inneren Werten und Glaubenssätzen, anpassen. Mit den so genannten „Metamodellfragen“ werden die Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, die von der Tiefenstruktur ausgehend die Oberflächenstruktur bestimmen, an bedeutenden Punkten bewusst (und im Zweifelsfall rückgängig) gemacht. Dies bringt ein Plus an inhaltlicher Sprachgenauigkeit und Klarheit und ist insbesondere für Prozesse relevant, in denen klare Kommunikation wichtig ist (z.B. in der Therapie, der Mitarbeiterführung, dem Training u. v. a. m.). Das Dramadreieck zeigt die grundlegenden Verhaltensmuster menschlicher Aktionen und Reaktionen. Es ist sehr hilfreich bei der Analyse der Oberflächenstruktur von zwischenmenschlichen Beziehungen und häufig nehmen Menschen immer wieder eine ganz bestimmte Position ein, unabhängig von Situation oder Kommunikationspartner


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