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Lerntypen

Jeder Mensch nimmt Information auf eine bestimmte Art und Weise, geprägt von den Sinneskanälen auf. Typen nach NLP sind der visuelle, der auditive, der kinästhetische, der digitale, der olfaktorische und der gustatorische Lerntyp. Wenn du weißt, auf welche Sinne dein Gegenüber besonders empfindlich reagiert kannst du gezielt diesen Sinneskanal für die Kommunikation einsetzen. Um richtig kommunizierten zu können, ist es daher für dich wichtig, auf die Frage: „NLP welcher Typ bin ich?“, eine Antwort zu finden. Ebenso kannst du deinen Lernerfolg verbessern, indem du mit Lernmaterialien arbeitest, du zu deinem Lernstil passen.

“Lerntypen”, auch bekannt als unsere “Repräsentationssysteme”, bestimmen, wie wir lernen. Einige von uns nehmen mehr Informationen über die Augen auf, wir nennen sie “Visuell”, während andere überwiegend “Kinästhetisch” sind. Kinästhetische Lerner nehmen Informationen eher durch körperliche Übungen auf und müssen sich winden oder bewegen, um sie besser zu behalten.

Ein kleinerer Teil unserer Bevölkerung ist auditiv. Auditive Lerner brauchen Informationen, die auf unterhaltsame Weise und in unterschiedlichen Tönen vermittelt werden. Aufgrund des digitalen Zeitalters müssen jedoch mehr Kinder “denken” und “Gedanken verarbeiten” und werden so zu “Auditory digital.”

Visueller Lerntyp

Menschen, die Informationen am besten verinnerlichen und synthetisieren, wenn sie ihnen in einer grafischen Darstellung mit aussagekräftigen Symbolen präsentiert werden, werden als visuelle Lerner bezeichnet. Sie können auf Pfeile, Tabellen, Diagramme und andere Visualisierungen der Informationshierarchie reagieren, aber nicht unbedingt auf Fotos oder Videos.

Da visuelle Lerner dazu neigen, ganzheitliche Lerner zu sein, die Informationen am besten verarbeiten, wenn sie ihnen als robustes Ganzes und nicht stückweise präsentiert werden, neigen sie dazu, positive Lernergebnisse zu sehen, wenn ihnen zusammenfassende Tabellen und Diagramme statt sequenzieller Informationsfolien präsentiert werden.

Auditiver Lerntyp

Auditive (oder aurale) Lernende sind am erfolgreichsten, wenn sie die Möglichkeit haben, Informationen zu hören, die ihnen mündlich präsentiert werden. Da Menschen mit diesem Lernstil sich manchmal dafür entscheiden, keine Notizen zu machen, um ihre ununterbrochene auditive Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, kann man fälschlicherweise zu dem Schluss kommen, dass sie weniger engagiert sind als andere. Möglicherweise haben sie jedoch einfach beschlossen, dass das Mitschreiben eine Ablenkung darstellt und dass ihre ununterbrochene Aufmerksamkeit für sie eine wertvollere Art des Lernens ist.

Menschen, die in diese Modalität fallen, haben oft Erfolg bei Gruppenaktivitäten, bei denen sie aufgefordert werden, Materialien laut mit anderen zu diskutieren, und sie können davon profitieren, wenn sie sich ihre schriftliche Arbeit laut vorlesen, um sie zu durchdenken.

Lesender/schreibender Lerntyp

Personen, die am besten in der Lese-/Schreibmodalität arbeiten, zeigen eine starke Lernpräferenz für das geschriebene Wort. Dazu gehören sowohl schriftliche Informationen, die in Form von Handouts und PowerPoint-Präsentationen präsentiert werden, als auch die Möglichkeit, Inhalte bei der Bearbeitung von schriftlichen Aufgaben zusammenzufassen. Diese Modalität eignet sich auch für die Durchführung von Online-Recherchen, da viele informationsreiche Quellen im Internet relativ textlastig sind.

Kinästhetischer Lerntyp

Kinästhetische Lernende sind praktische, partizipatorische Lernende, die eine körperlich aktive Rolle im Lernprozess einnehmen müssen, um die besten Lernresultate zu erzielen. Sie werden manchmal auch als “taktile Lerner” bezeichnet, aber das ist nicht ganz richtig; kinästhetische Lerner nutzen nicht nur den Tastsinn, sondern beziehen alle ihre Sinne gleichermaßen in den Lernprozess ein.


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