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Benedikt, Autor auf ZHI - Seite 14 von 32

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Hypnose Graz – eine hypnotisierende Städtereise

Hypnose Graz, Foto (c) Andreas E. Neuhold

Hypnose Graz, Foto (c) Andreas E. Neuhold

Warst du schon einmal in der steirischen Hauptstadt Graz zu Besuch und interessiert du dich vielleicht auch für Hypnose? Dann möchte ich mich mit dir auf eine Städtereise durch Graz, ganz im Zeichen der Hypnose, begeben. Lerne mit mir gemeinsam die hypnotisierende Schönheit der zweigrößten Stadt Österreichs kennen und die Möglichkeiten der Hypnose Graz entdecken.

So kann dir Hypnose helfen!

Ein Hypnotiseur kann dir dabei helfen, in dein Unterbewusstsein einzutauchen und dich komplett schmerzfrei von den Lasten deines Lebens befreien. In Therapiesitzungen wirst du in eine leichte Trance versetzt und nach den Ursachen für dein Problem geforscht. Ziel ist es, dich sowohl von deinen persönlichen Blockaden zu befreien, als dir auch einen Lösungsansatz für dein Problem mitzugeben. Dabei wird deinem Unterbewusstsein, in Suggestionen, eine bestimmte Vorstellung vermittelt, welche du in bestimmten Situationen hervorholen kannst. Hypnose gegen Ängste und Phobien, Hypnose gegen Schmerzen, Hypnose gegen Suchtverhalten, Hypnose gegen Krankheiten oder Hypnose bei Kindern und Jugendlichen sind nur einige der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

Hypnose Graz – das österreichische Mekka der Hypnose

Graz zählt als das österreichische Mekka für Hypnose und kann mit einem großen Angebot an Hypnose glänzen. Hypnose Graz ist in zahlreichen Formen verfügbar. Dabei liegt der Schwerpunkt auf medizinische Hypnose und Hypnose als Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung und Lebensberatung.

Vor allem im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wird in Graz stark auf die Wirkung der Hypnose gesetzt. Hypnose kann dir dabei helfen, dich von deinen Ängsten beim Zahnarzt zu befreien und ist eine körperschonende Alternative zur medizinischen Betäubung. Dr. med. dent. Birgit Menke, Dr. Anette Möstl, Dr. Erwin Stross, Dr. Erwin Bernklau, Dr. Augustine Brunner, Dr. Christa Hochmeister, Dr. Richard Schussnig, Dr. Peter Spleit und Dr. Helmut Wolkner sind einige der praktizierenden Zahnärzte in Graz und Umgebung, die ihren Patienten die Möglichkeit zur Hypnose bieten und somit eine sanfte und entspannte zahnärztliche Behandlung ermöglichen.

In den letzten Jahren haben sich in Graz, der österreichischen Stadt mit einem hypnotisierendem Flair, zahlreiche Spezialzentren für Hypnose und Tiefenhypnose angesiedelt. Diese Zentren decken ein breites Spektrum an Behandlungsmethoden ab. Sie sind erster Ansprechparten für Probleme im Alltag und im Beruf, welche mit Hilfe von Hypnose, bei Frauen, Männer, Kindern und Jugendlichen, behandelt werde können. Kompetente Ansprechpartner für einen breitgefächerten Einsatz von Hypnose in Graz sind unter anderem: Die Hypnosespezialisten des Hypnosecenter Graz, Dr. med. Otto Krammer -Spezialist für medizinische Hypnose, das Milton Erickson Institut Graz, das Zentrum Lebenswert – ein Zentrum für ganzheitliche körperliche und geistige Gesundheit, sowie zahlreiche Therapeuten und Mediziner die Hypnose und Medizin in ihren Behandlungen bewusst kombinieren, um einen maximalen Therapieerfolg zu erzielen.

Dabei tritt das Hypnosecenter Graz als der kompletteste Anbieter im Bereich der Hypnose auf. Seit über 30 Jahren vertrauen Kunden aus allen Bundesländern auf die Hypnosespezialisten. Behandlungsbereiche, aus Beruf und Alltag, wie Raucherentwöhnung, Abnehmen und Wunschgewicht, Hypnose Magenband, Spielsucht, Blockaden aller Art, Sexualität und Partnerschaft, Überlastung und Burn Out, Lampenfieber, Stressbewältigung, Business- und Wirtschaftshypnose, Tiefenhypnose mit begleitendem Coaching und vieles mehr zählen zum Angebot des Hypnosecenters. Das Hypnosecenter geht auf die individuellen Bedürfnisse seiner Patienten ein und sieht gegenseitiges Vertrauen als ihren Erfolgsfaktor.

Im Gegensatz dazu, hat sich das Milton Erickson Institut in Graz vor allem dem Bereich der klinischen Hypnose zugewandt. Dabei fließen die Konzepte von Milton Erickson, einen der bedeutendsten Psychiater der Hypnose und der Kurzzeitpsychotherapie, in die Behandlungen und Sitzungen ein. Das Institut hat sich auf die Behandlung traumatischer Erlebnisse, die Behandlung chronischer und akuter Schmerzen, die Behandlung von Depressionen, Phobien und Ängsten, die Modifikation von schweren seelischen Verletzungen und die Änderung unliebsamer Gewohnheiten spezialisiert und versucht Patienten nach den Methoden von Erickson von ihren Blockaden zu lösen.

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Hypnose zum Wohlbefinden in Graz

Hypnose kann dir dabei helfen, dich von deinen inneren Blockaden zu befreien und ein befreites Leben zu führen. Aus diesem Grund finden Methoden der Hypnose auch in der Lebensberatung und Persönlichkeitsbildung ihren Einsatz. In Graz helfen zahlreiche Anbieter ihren Patienten mit Hilfe von Hypnose leichter durchs Leben zu gehen und dadurch die eigene Persönlichkeit zu stärken. Christine Schnitzer von Mein Ziel, die Lebensberatung Voraussein, die psychologische Lebensberatung Graz von Gerald Schifneg und das Zentrum Lebenswert sind eine Auswahl von Anbietern die ihren Patienten mit Hypnose helfen stressfreier und befreiter durchs Leben zu gehen.

Hast du Lust bekommen die hypnotisierenden Seiten von Graz zu entdecken und dich mit dem Thema Hypnose tiefer auseinanderzusetzen? Dann begib dich in die Hände einer der geprüften Hypnosespezialisten und entdecke neue Möglichkeiten in deinem Leben. Auf der Suche nach einem seriösen Hypnotiseur in deiner Nähe kann dir unsere Liste an Hypnotherapeuten oder auch einer der österreichischen Dachverbände für Hypnose weiterhelfen. Lerne mit Hilfe von Hypnose Graz dein wahres Potenzial kennen und fordere dein Unterbewusstsein dazu heraus, dich mit dir auf eine Hypnosereise in Graz zu begeben.

Hypnose lernen in Graz

Hypnose bietet eine Vielzahl von Techniken, die dir dabei helfen können, dich neu zu finden und dein Handeln gezielt zu steuern. Diese Techniken kannst du hier lernen: Hypnose Ausbildung.

Seminarlocation: Casa de Guaracy, Puchstrasse 17-21, 8020 Graz, Tel.: +43 664/3555322
Hotelempfehlungen: Roomz Graz, Best Western Plus Amedia Graz

Klinische Hypnose – Hypnose in Medizin und Therapie

Klinische Hypnose

Klinische Hypnose

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was sich eigentlich hinter dem Begriff der Hypnose versteckt und in welchen Bereichen es sinnhaft ist Hypnose anzuwenden? Klinische Hypnose oder klinische Hypnotherapie ist ein wichtiger Teilbereich der Hypnose und kommt sowohl in der Medizin als auch in der Therapie zum Einsatz. Eine begleitende Behandlung durch Hypnose kann dir dabei helfen, auf eine körperschonende Art und Weise den psychischen Heilungsprozess zu beschleunigen und dem Patienten dadurch zu einer schnelleren Genesung führen.

Wie funktioniert klinische Hypnose?

Die klinische Hypnose ist auf den amerikanischen Psychotherapeuten Milton Erickson zurückzuführen und kommt sowohl bei Ärzten als auch ausgebildeten Hypnotiseuren zum Einsatz. Die moderne Hypnotherapie ist eine Kombination aus Erkenntnissen der modernen Neurologie und der klassischen Hypnotherapie nach Erickson und lässt sich in vielen Bereichen mit der therapeutischen, medizinischen Praxisarbeit kombinieren. Ziel der klinischen Hypnose ist es, vor allem durch Sprache und Kommunikation Zugang zu dem Patienten und seinem Unterbewusstsein zu schaffen. In der modernen Hypnose werden diese klassischen Ansätze durch Trancezustände vertieft. Dabei ist es für den Therapeuten wichtig, speziell auf den Klang der Stimme und die Wortwahl acht zu geben und diese individuell den Bedürfnissen jedes Patienten anzupassen. Grundstein der klinischen Hypnose ist das Vertrauen zwischen Therapeut und Patient. Dem Therapeuten muss es während der Therapie gelingen, sich vollkommen auf den Patienten zu konzentrieren und ihn in seiner Gedankenwelt voranzubringen. Dabei sollten die Berührungspunkte mit Konfliktthemen vermieden werden, sodass der Patient offen für das Neue ist und keine innere Abwehrhaltung entwickelt. Nur so ist es möglich, einen raschen Therapieerfolg zu erzielen. Ziel der klinischen Hypnose ist es, bis jetzt verborgene Stärken des Patienten aufzuspüren und dem Patienten zu lernen diese gezielt einzusetzen. Sie kann dabei helfen, sich von Ängsten oder Phobien zu befreien und Träume wahr werden zu lassen. Da sich diese Veränderung im Unterbewusstsein abspielt, kann der Patient nach einer erfolgreichen Therapie, das Gelernte immer wieder abrufen und einsetzen.

Wo kommt klinische Hypnose zum Einsatz?

Klinische Hypnose hat einen großen Einsatzbereich und kann dabei helfen Menschen gezielt von Ängsten, Phobien und psychosomatischen Erkrankungen zu befreien. Hypnose gegen Prüfungsangst, Hypnose gegen Depressionen, Hypnose gegen Angstzustände, Hypnose gegen Suchtverhalten oder Hypnose als Begleitung in der Schmerztherapie sind nur einige wenige Anwendungsbereiche. Die klinische Hypnose ist für jedermann geeignet und wird in der jeweiligen Therapieform gezielt an den Patienten zugeschnitten. So kann eine dem Alter angepasste Therapieform der klinischen Hypnose bereits bei Kindern und Jugendlichen angewandt werden und dabei unterstützen von Prüfungsangst, Schulangst, Verhaltensauffälligkeiten oder Stottern zu heilen. Im Vergleich zur rein medizinischen Behandlungen mit Medikamenten liegt der Vorteil von Hypnose in der geringen Anzahl an Nebenwirkungen, einer hohen Erfolgsrate und einer kurzen Behandlungsdauer. Aus diesem Grund setzen immer mehr Ärzte Hypnose begleitend zu ihren Therapien und Behandlungen ein. Zahnärzte nutzen die Wirkung der Hypnose, um Patienten einen entspannten Zahnarztbesuch zu ermöglichen und sehen Hypnose als Alternative zur lokalen Betäubung. In einigen Spitalern wird Hypnose bei Operationen bereits als eine Form der Anästhesie eingesetzt. Vor allem in der Schmerztherapie wie bei Kopfschmerzen, Migräne, Krebsschmerzen oder als Schmerzlinderung bei medizinischen Eingriffen hat sich der Einsatz von Hypnose bewährt. Auch Suchtpatienten können durch Hypnose von ihrem Leiden befreit werden. Behandlungen wie Hypnose gegen Rauchen, Hypnose gegen Fettsucht, Hypnose gegen Eifersucht oder Hypnose gegen Alkoholsucht stehen an der Tagesordnung.

Klinische Hypnose

Die Vorteile der klinischen Hypnose

Hypnose ist eine körperschonende Behandlungsmethode. Sie unterstützt dabei Patienten, innerhalb kürzester Zeit, von inneren Blockaden zu befreien, ganz ohne Anwendung von Medikamenten. Es ist einzig und alleine eine Veränderung im Unterbewusstsein, die beim Patienten stattfindet und das Verhalten und die Denkweise nachhaltig prägt. Im Vergleich zur medizinischen Medikation lernt der Hypnosepatient das neue Wissen aus dem Unterbewusstsein in bestimmten Situationen selbst hervorzuholen und gezielt zu nutzen. Bereits nach einigen wenigen Sitzungen kann der Patient eine Veränderung an sich selbst und seinem Verhalten feststellen. Hypnose eignet sich perfekt zur Behandlung kleinerer und größere Probleme, die einen Menschen blockieren und ihn daran hindern sich frei zu entfalten. Hypnose ist also eine Chance, um mehr aus deinem Leben zu machen und dein dir gegebenes Potenzial in vollen Zügen zu nutzen.

Hypnose lernen

Hypnose bietet eine Vielzahl von Techniken, die dir dabei helfen können, dich neu zu finden und dein Handeln gezielt zu steuern. Techniken der nicht klinischen Hypnose kannst du hier lernen: Hypnose Ausbildung.

Der Hypnose Zahnarzt – für einen stressfreien Arztbesuch

Hypnose Zahnarzt

Gehst du eigentlich gerne zu deinem Zahnarzt? Vielleicht kennst auch du das Gefühl von Panik, das bei einem anstehenden Zahnarztbesuch immer wieder aufkommt. Bereits im Wartezimmer wird der Körper einer regelrechten Stresssituation ausgesetzt und in Spannung versetzt. Du bist nervös, obwohl du eigentlich weißt, dass dich nichts Schlimmes zu erwarten hat. Genau für Angstsituationen wie diese ist Hypnose der perfekte Ausweg. Begib dich gemeinsam mit deinem Hypnose Zahnarzt auf eine Fantasiereise. Das Arbeiten mit Hypnose macht Erstaunliches möglich – du wirst es sehen.

Wie funktioniert Hypnose beim Zahnarzt?

Der gut geschulte Hypnose Zahnarzt versucht dem Patienten mit Hilfe von Hypnose in einen tiefen Entspannungszustand zu versetzen. Dadurch gelingt es dem Patienten, einfach in sich zu gehen und sich von seiner Umwelt, also der unbeliebten Zahnarztumgebung zu distanzieren. Im Zuge dieses Trancezustandes wird dem Patienten ein positives Gefühl suggestiert und unangenehme Empfindungen werden ausgeblendet. Der gesamte Körper, Puls, Blutdruck, Atmung und Muskulatur werden in einen entspannten Zustand versetzt. Durch eine spezielle Gesprächsführung, oft mit Begleitung von Entspannungsmusik oder Hypnose-CDs, lenkt der Zahnarzt den Patienten weg von seinen Ängsten, hin zu einem Art positiven Tagtraum. Manchen Patienten, vor allem Personen mit einer ausgeprägten bildhaften Vorstellungskraft, gelingt es sehr schnell in einen Trancezustand zu fallen, andere brauchen hierbei ein wenig Übung und Anleitung durch den Arzt. Vor der Behandlung überprüft der Zahnarzt, ob der Patient den Zustand der Trance erreicht hat und startet erst dann mit der eigentlichen Behandlung. Fühlt sich der Patient entspannt kann auch der Zahnarzt entspannter und effektiver mit seiner Behandlung fortfahren. Hypnose eignet sich nicht nur zum Bezwingen von Ängsten, sondern ist auch eine köperschonende Alternative zur Vollnarkose oder einer lokalen Betäubung, welche nicht jeder Patient verträgt. Für Patienten sind der Übergang in die Hypnose sowie der Hypnosezustand selbst völlig schmerzfrei. Da man nicht von einer Sekunde auf die nächste wieder aus der Hypnose erwacht, braucht man sich auch keine Sorgen darüber zu machen, plötzlich Schmerzen zu empfinden, falls der Entspannungszustand nachlässt. Im Normalfall hält die Hypnose auch nach der Behandlung noch eine Weile an und man wird danach langsam vom Zahnarzt wieder in das Hier-und-Jetzt zurück geholt. Um trotzdem Schmerzen zu 100 % auszuschließen, verabreichen viele Zahnärzte zur Sicherheit noch ein leichtes lokales Betäubungsmittel. In den meisten Fällen bekommen Patienten die eigentliche Behandlung gar nicht mit und sind danach positiv überrascht wie schnell und schmerzfrei das Ganze vorbei ist.

Wie du einen guten Hypnose Zahnarzt erkennst 

Bereits beim Eintreten in die Zahnarztpraxis wirst du erkennen, dass hier etwas anders ist. Es herrscht keine typische Zahnarztatmosphäre. Der Raum ist von einem angenehmen Flair umhüllt. Leider ist dieser erste positive Eindruck kein sicheres Zeichen für einen Zahnarzt, der das Handwerk der Hypnose beherrscht. In vielen Ländern existieren immer noch keine einheitlichen Richtlinien für eine Hypnoseausbildung. Aus diesem Grund ist es hilfreich, sich vor dem Arztbesuch an die Zahnärztekammer oder an eine der führenden Hypnosegesellschaften zu wenden. Die Behandlungskosten pro Behandlung betragen rund 100 Euro. In den meisten Fällen werden diese Kosten jedoch nicht von den Krankenkassen bezahlt. Das Netz und auch das Interesse an Hypnose Zahnärzten wird immer größer. In Deutschland haben bereits 5.000 Zahnärzte eine Fortbildung zum Thema Hypnose besucht und 1.200 Ärzte sind als offizielle hypnotisierende Zahnmediziner registriert. Für viele Zahnärzte ist es oft schwer zu beurteilen, ob ein Patient für eine Behandlung unter Hypnose geeignet ist. Nicht infrage kommen Behandlungen bei Patienten mit einer psychischen Vorschädigung. Die Reaktionen dieser Patienten unter Hypnose sind leider nicht absehbar. Ein seriöser Hypnose Zahnarzt ist daran zu erkennen, dass er nicht gleich mit der Behandlung los legt, sondern mit dem Patienten im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch führt. Vertrauen auf beiden Seiten ist bei Hypnose absolut wichtig. Ohne Vertrauen kann Hypnose nicht funktionieren! Durch das Gespräch bekommt der Arzt nicht nur die notwendigen Inforationen zum Gesundheitszustand, sondern lernt seinen Patienten auch besser kennen. Durch diese Vertrautheit gelingt es dem Hypnose Zahnarzt einfacher mit dem Patienten gemeinsam auf eine Fantasiereise zu gehen. Der Arzt hat die Möglichkeit die Fantasiewelt für jeden Patienten anders zu gestalten und individuelle Vorstellungen zu kreieren.

Hypnose Zahnarzt

Vor allem für Angstpatienten, aber auch Patienten mit Unverträglichkeiten, gegenüber einer lokalen Betäubung oder Narkose, haben sich Hypnosesitzungen beim Zahnarzt bereits bewährt. Das Ziel des Hypnose Zahnarztes ist es, durch Hypnosesitzungen dem Patienten die Angst vom Zahnarztbesuch zu nehmen und zukünftig auch einen stressfreien Zahnarztbesuch ganz ohne Hypnose zu ermöglichen. Mit Sicherheit ist es einen Versuch wert. Doch Hypnose eignet sich nicht nur zur Überwindung von Ängsten, sondern kann dir auch in vielen anderen Lebenssituationen das Leben nachhaltig erleichtern.

Hypnose lernen

Hypnose bietet eine Vielzahl von Techniken, die dir dabei helfen können, dich neu zu finden und dein Handeln gezielt zu steuern. Diese Techniken kannst du hier lernen: Hypnose Ausbildung.

Kritik an NLP: die 6 häufigsten Punkte

… und wieso trotzdem so viele Menschen der Technik vertrauen!

Kritik an NLPTrotz aller Erfolge wird heute oft noch Kritik an NLP geübt, es wird etwa als unwissenschaftlich abgelehnt. Obwohl die Wurzeln des NLPs selbst in der Wissenschaft verankert sind, es in Österreich wissenschaftlich anerkannt ist und es viele Studien gibt, die die Wirksamkeit von NLP-Techniken nachweisen. Doch wo haben diese Berührungsängste mit NLP ihren Ursprung und warum schwören dennoch, zahlreiche erfolgreiche Redner, bekannte Stars und Prominente auf diese Technik?

Mythos 1: NLP ist eine Sekte

Auf den ersten Blick betrachtet verfolgen NLP und so manche Sekte oft sehr ähnliche Ziele. Das Ziel von NLP ist es, dem Menschen sein verstecktes Potenzial und seine bis jetzt verborgenen Fähigkeiten näher zu bringen, um mehr aus dem Leben machen zu können. Im Zuge einer NLP Ausbildung lernst du die notwendigen Kommunikationsmethoden und Werkzeuge kennen, die du dann selbst in deinem weiteren Leben, in der von dir gewünschten Dosierung einsetzt. Viele Menschen, die sich tiefer mit NLP beschäftigen, sind vom schnellen Erfolg überrascht, dementsprechend begeistert und versuchen aus ihrer persönlichen Motivation heraus, auch anderen Interessierten die Technik näher zu bringen.

NLP vs. Sekte

  • Viele moderne Sekten sind sich der Wirksamkeit von NLP bewusst und setzen NLP-Techniken bewusst zur Manipulation ihrer Mitglieder ein.
  • Im Unterschied zu Sekten geht es bei NLP rein, um die Sammlung von wissenschaftlichen Methoden und Techniken. Einzig alleine der Anwender selbst entscheidet, wann die Werkzeuge zum Einsatz kommen. Es erfolgt kein Druck über ein soziales System oder ein zweckgebundener Einsatz der Techniken.
  • NLP lehrt verantwortungsvoll mit dem eigenen Leben umzugehen. Sekten lehren die eigene Verantwortung abzugeben und in die Hände einer Gemeinschaft zu übergeben.
  • Ein NLP Ausbildung ist ein Türöffner für ein selbstbestimmtes neues Leben nach eigenen Vorstellungen. Eine Sekte hingegen ist ein Eintritt in eine Gemeinschaft von Vorstellungen anderer.
  • NLP ist für alle offen, unabhängig von Abstammung, Hautfarbe oder Religion. Eine Sekte hingegen sieht Nicht-Mitglieder als Gefahr von außen und schließt bestimmte Menschengruppe aus ihrem Kreis aus.
  • NLP bietet die perfekten Voraussetzungen für eine harmonische Lebensgestaltung gemeinsam mit Familie und Freunden. Sekten sprechen sich gegen den Kontakt mit nicht bekehrten Personen aus. Das soziale Umfeld hat ihren Mittelpunkt innerhalb der Sekte und nicht im Familienkreis.
  • Jede Sekte hat einen Anführer, einen Guru, der sich auf der obersten Ebene der Hierarchieleiter befindet. Im NLP gibt es unterschiedliche Ausbildungsstufen, die sich mit dem Wissensstand der jeweiligen Person beschäftigen. Ein NLP Master oder Trainer ist ein Lehrer und kein Führer.
  • NLP beschäftigt sich ausschließlich mit dem Leben und nicht mit dem Sein nach dem Tod.

Es liegt definitiv auf der Hand, dass Sekten oder auch Verbindungen wie Scientology NLP für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. So wird NLP und Scientology oft unüberlegt in Verbindung gebracht und als ein und dasselbe gesehen. Dieser Irrtum beruht darauf, dass sowohl Scientology als auch NLP eine Verbesserung des Lebens anstreben. Und natürlich kommen bei Scientology Sitzungen Elemente der NLP bewusst zum Einsatz.

Mythos 2: NLP dient zur Manipulation

Ein Einblick in die Techniken von NLP eröffnet viele neue Möglichkeiten. Neben einer neuen Selbsterfahrung vermittelt NLP ein komplett neues Weltbild. Das Wissen über sich selbst lässt sich in vielen Lebenssituationen, auch auf andere Menschen reflektieren. Und genau diese vertiefte Menschenkenntnis wird in vielen Kreisen als Manipulation oder Missbrauch von NLP bezeichnet. NLP ist eine wichtige Kommunikationsmethode und viele Modelle wie Rapport, Leading, Matching und Pacing haben unter anderem das Ziel, das Verhalten eines Menschen gezielt in eine bevorzugte Richtung zu lenken. Nicht, um diesen zu manipulieren, sondern um ein gewünschtes Ziel nach eigenen Vorstellungen zu erreichen. Viele Berufsgruppen wie Verkäufer, Redner oder Politiker, die durch ihre Kommunikation etwas Bestimmtes erreichen wollen, setzen bestimme Techniken des NLPs natürlich bewusst ein. Doch trotz noch so guter Techniken liegt es immer an jeder Person selbst, sich eine Meinung über ein Produkt oder über eine Sache zu bilden. NLP kann in einer Rede oder in einer Kommunikation zwar einen gewissen Leitfaden vorgeben, doch Gefühle wie Sympathie lassen sich nicht ausschließlich durch NLP erzeugen. Sieht man grundsätzlich ein Problem in der persönlichen Beeinflussung eines Menschen wird man den Ursprung nicht im NLP finden. In unserer heutigen Zeit müsste man sich komplett von der Umwelt isolieren und von den Medien fern halten, um völlig frei zu denken und zu entscheiden. Denn ob man will oder nicht, es sind die Einflüsse der Umwelt und der Werbung, die unser Leben weit mehr beeinflussen, als Kommunikationstechniken.

Mythos 3: NLP ist eine Gefahr

Da NLP oft mit verschiedenen fragewürdigen Berufsgruppen wie Wunderheiler oder Esoterikern in Verbindung gebracht wird, ist die Aussage „NLP ist gefährlich“, nicht selten von Kritikern zu hören. Eine NLP-Ausbildung ist für jedermann offen. Im Zuge dieser Ausbildung wird neben den richtigen Techniken auch der richtige Umgang mit NLP vermittelt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich nach einer entsprechenden professionellen Ausbildung umzusehen. Eine Ausbildung die auch auf mögliche Gefahren, bei einer falschen Anwendung, hinweist. Je nach Ausbildungsstatus zum NLP Practitioner, NLP Master, NLP Coach oder NLP Trainer werden bestimmte Lerninhalte vermittelt und befähigen zu bestimmten Anwendungen der Techniken. Eine Gefahr durch NLP besteht, wenn NLP von Personen mit Selbstüberschätzung angewandt wird und ungeschult mit anderen Heilverfahren wie Hypnose oder Esoterik gekoppelt wird. Das heißt die Gefahr des NLP ist in der menschlichen Nichtverantwortung zu finden und so wie in allen Wissenschaften gibt es auch unter den NLP Anwendern schwarze Schafe.

Mythos 4: NLP ist keine Wissenschaft

„NLP ist unwissenschaftlich“, behaupten einige Gegner, obwohl die Ursprünge des NLP rein auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurückzuführen sind. Im Laufe der Zeit hat sich NLP von einer effizienten Behandlungs- und Kommunikationsmethode in eine vielseitige Sammlung von zahlreichen Methoden und Techniken gewandelt, welche nicht immer alle ihren Ursprung in der Wissenschaft haben. Das heißt, das ursprüngliche NLP hat sich dem Zeitgeist entsprechend weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Gegenwart angepasst. So wurde die klassische sozialwissenschaftliche Denkschule durch Methoden aus humanistischen Therapieschulen wie aus der Gestaltungstherapie und Familientherapie ergänzt. Oft ist es auch der Umgang mit NLP, welcher eine Diskussion über Wissenschaft oder Nicht-Wissenschaft auslöst. Wie in vielen Bereichen trägt auch hier die Seriosität des Anbieters einen wichtigen Teil bei. Es liegt am NLP-Anbieter, die wissenschaftlichen Seiten der NLP vorrangig zu betrachten und die Brücken mit anderen Themenfeldern wie Esoterik oder Parawissenschaften im Rahmen zu halten. Die wissenschaftliche Anerkennung von NLP ist leider nicht weltweit geregelt und wird von Land zu Land unterschiedliche behandelt. In Österreich ist NLP offiziell als psychotherapeutische Methode anerkannt. So ist NLP wohl eine unwissenschaftliche Wissenschaft innerhalb der Wissenschaften mit einem großen wissenschaftlichen Bezug und Ursprung.

Mythos 5: NLP ist eine esoterische Masche

NLP und Esoterik – oft werden diese zwei Techniken gleichgesetzt. Dies liegt wohl daran, das NLP und Esoterik sehr ähnliche Ziele verfolgen. Beide Techniken haben das Erreichen eines erfüllten Lebens und auch die Herstellung einer gesunden inneren Balance als Ziel. Das heißt, beide Techniken widersprechen sich nicht und es kann natürlich vorkommen, dass spirituelle Ansätze auch in NLP Sitzungen einfließen. Die klassische NLP zeigt sich hier sehr flexibel und bietet einen großen Spielraum zur Umsetzung. Diese Flexibilität von NLP ermöglicht eine individuelle Anwendung und ist eine der größten Stärken der Technik. Dadurch ist NLP für alle Bevölkerungsgruppen und für alle Regionsgemeinschaften ein geeignetes Instrument. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten von NLP und Esoterik ist es nicht notwendig, diese zwei Techniken zwingend miteinander zu verbinden. Jede dieser Techniken funktioniert auch perfekt alleine, doch eine kombinierte Nutzung kann dabei helfen das Ergebnis zu intensivieren.

Mythos 6: NLP ist unseriös

NLP ist Abzocke und nicht mehr – ist das wirklich so? So wie jede gute Ausbildung ist auch eine NLP Ausbildung keine Gratisausbildung. Es ist daher empfehlenswert, sich vor dem Ausbildungsbeginn über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Modelle am Markt zu informieren. Im Bereich der NLP Ausbildung sind große Unterschiede in Kosten, Leistungsumfang und auch Qualität zu finden. Gerade im NLP ist nicht unbedingt der günstigste Anbieter der Beste. Vielmehr ist es empfehlenswert, sich auf die Qualität der Ausbildung zu fokussieren. Gütesiegel der Anbieter und Zugehörigkeit zu einen der offiziellen NLP-Verbände (z.B. ÖDV-NLP in Österreich, DVNLP in Deutschland oder die internationalen Verbände Society of NLP und INPLTA). NLP ist nur als Abzocke zu sehen, wenn die Entscheidung für einen falschen Anbieter getroffen wurde.

kritik an nlp

NLP und Öffentlichkeit

Viele Personen der Öffentlichkeit wie Redner, Stars und Promis vertrauen auf die Methodik von NLP und setzen diese gezielt ein. Oft ist NLP ein fixer Bestandteil des Kommunikationstrainings und Medientraining in zahlreichen Berufsgruppen.

NLP und Prominente

Viele Methoden der NLP sind mit einer persönlichen Zeitreise in die Vergangenheit, sowie auch in die perfekte Zukunft verbunden. Es geht darum viel über sich selbst und auch über den eigenen Körper zu erfahren. Der NLP Trainer stellt gezielte Fragen und Aufgaben und der Teilnehmer versucht diese umzusetzen. In gewisser Weise ist die Arbeit eines NLP Trainers mit der eines Regisseurs gleichzusetzen. Aus diesem Grund beschäftigen sich sehr viele Personen, aus kreativen Berufen wie Tom Cruise, Arnold Schwarzenegger, Russel Brand, Gerrard Butler oder auch Katie Perry sehr intensive mit den Techniken des NLP. Sie sehen diese Techniken als Training an sich selbst, um sich rasch auf die neue Arbeitssituation beim nächsten Dreh einstellen zu können. Vielen bekannte Persönlichkeiten wie Arnold Schwarzenegger oder Russel Brand ist es durch NLP gelungen ihr Leben komplett zu verändern. Es waren die Willenskraft und das veränderte Lebensziel, das sie neben Talent zu den Personen gemacht hat, die sie heute darstellen. Auch Sportgrößen wie Andre Agassi haben mit Hilfe von NLP immer wieder neue Kräfte getankt. NLP hat ihnen gezeigt, dass nicht das ewige Grübeln in der Vergangenheit, sondern ein positiver Blick in die Zukunft alles möglich macht. So wie in der Welt der Prominenten und Sternchen gibt es auch in der Welt von dir und mir viele Personen die durch die Begleitung von NLP positiver durchs Leben gehen und von zahlreichen Erfolgsgeschichten zu berichten haben.

NLP als Therapiemethode

Nicht um sonst gilt NLP in zahlreichen Ländern wie Österreich als anerkannte Psychotherapiemethode. Die Anerkennung beruht auf mehrjährige Studien mit Kontrollgruppen in Europa, entsprechenden Fachgutachten und Zertifizierungen. Das heißt Methoden der NLP kommen in diversen Therapieverfahren gezielt zum Einsatz. Als österreichischer oder deutscher Patient können die Behandlungskosten bei zugelassenen NLP-Therapeuten in Österreich bei den Pflichtkrankenkassen eingereicht werden. Im Regelfall werden diese zur Gänze oder zum Teil zurück erstattet. Der richtige Einsatz von NLP kann gezielt dabei helfen, Menschen von Ängsten und Zwängen zu befreien. Egal ob NLP bei Frauen, NLP bei Kindern oder NLP bei Männern weder bei den Anwendern noch bei den Behandlungsmethoden sind Grenzen gesetzt. NLP bei Angst, NLP bei Burnout, NLP gegen Depressionen oder NLP gegen Rauchen sind nur einige der vielen Anwendungsgebiete.

Betrachtet man all diese kritischen Gesichtspunkte, wird schnell klar, dass sich hinter NLP mehr als eine „sektenähnliche Manipulationsmethode“ versteckt. Die Methodik des NLP ist keine Gefahr von der man sich fürchten muss. Es liegt einzig und alleine am Anwender selbst, die positiven Effekte des NLP zu nutzen und diese nach besten Wissen und Gewissen bei sich selbst oder auch an anderen anzuwenden. NLP richtig angewandt ist ein erfolgsversprechender Türöffner in ein neues Leben, ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen.

NLP lernen

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Die 40 wichtigsten NLP-Techniken für mehr Erfolg in deinem Leben!

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  1. Augenzugangsbewegungen

Das Auge eines Teenagers, extreme Nahaufnahme

Die Augen sind der wahre Spiegel, das Tor zur Seele, so sagt schon ein altes Sprichwort. Tatsächlich versteckt sich noch viel mehr hinter deinem Sehorgan. Kein weiterer Muskel im menschlichen Körper wird so oft benutzt wie die Augenmuskulatur. Sie beherbergt auch die einzigen Muskeln im Körper, welche sich nicht (komplett, auf Dauer) bewusst kontrollieren lassen. Über deine Augenmuskulatur, die direkt mit dem präfrontalen Cortex verbunden ist, rufst du Informationen und Erinnerungen ab und stellst dir damit Zukünftiges vor. Deine Augen lassen dich somit Bilder, Töne, Emotionen und Gedanken abrufen und bewegen sich je nach Gedankengang – auch in eine andere Blickrichtung.

Beispiel:

Wandern die Augen nach oben, visualisiert dein Gegenüber gerade, also ruft er ein Bild im Kopf ab. Gehen die Augen nach unten, wird entweder „in sich hineingefühlt“ oder ein innerer Dialog geführt, zum Beispiel, wenn wir mit unserer inneren Stimme abklären, ob uns ein bestimmtes Angebot gefällt. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass die Augen sich während des Denkprozesses bewegen und nicht während der verbalen Antwort auf eine Frage – die Information muss natürlich abgerufen werden, bevor geantwortet wird. Bleiben die Augen in einer mittigen Position, werden oft auditive Kanäle abgerufen, also ein Geräusch oder Töne. Der Rahmen, in dem diese Blickrichtungen stattfinden, kann je nach Mensch unterschiedlich gelagert sein.

  1. Analoges Markieren

In der NLP bezeichnet man den Einsatz bestimmter Stilmittel, wie das bewusste Einsetzen der Stimme (Lautstärke, Sprechpausen, Betonung, Sprechgeschwindigkeit, sprechen in eine andere Richtung, sprechen mit Dialektfärbung) oder der Physiologie (Mimik, Gesten, Richtungs- und Raumanker) als analoges Markieren. Es wird genutzt, um zu ankern, Suggestionen während der Gesprächshypnose einzubetten oder bestimmte Schlüsselwörter und Reize hervorzuheben. Auch in Texten kann analog markiert werden.

Beispiel:

Beispielsweise kannst du in E-Mails absichtlich „Rechtschreibfehler“ einbauen und spezielle Wörter immer mit Großschreibung beginnen (visuelles, analoges Markieren). Damit lässt sich entweder, wenn diese Worte aneinandergefügt werden, ein Satz, eine Aufforderung usw. bilden oder du markierst bestimmte, emotionale Worte und verankerst mit dem Großschreiben deren Wirkung im Unterbewusstsein.

  1. Ankertechniken

Unter einem Anker versteht man die Verknüpfung von einer bestimmten Reaktion mit einem Reiz von außen. Sie können in jedem Repräsentationsmodell gesetzt werden. Jeder Reiz, der mit einem der fünf Sinne wahrnehmbar ist, kann als Anker genutzt werden. Jede Emotion, die du bisher erlebt hast, ist in dir gespeichert und kann mit Hilfe von Ankern jederzeit abgerufen werden.

Verankern bedeutet, bei einer bestimmten Handlung, Bewegung oder bloß einem bestimmten Wort eine bestimmte Reaktion auszuführen. Diese Formen der Verankerungen nutzen zum Beispiel auch Leute mit Phobien. Wer zum Beispiel davor Angst hat, über eine hohe Brücke zu gehen, reagiert automatisch ängstlich, wenn plötzlich eine Brücke auftaucht – es ist so tief im Unterbewusstsein verankert.

Beispiel:

Anker begleiten uns durchs ganze Leben. Schon in der Kindheit prägen sie dich. Der Ehering deiner Eltern, vielleicht sogar dein eigener, sind die wohl stärksten Anker zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Lied, welches bei deinem ersten Kuss gespielt wurde oder der Geruch des Meeres, all das bringt dich dazu, etwas Bestimmtes zu fühlen. Auch Werbung nützt Anker gezielt, um bei den potenziellen Käufern Gefühle auszulösen: Titelmelodien von Filmen und Serien, der Geruch von Lebkuchen, das Bild eines Sandstrandes.

In der Alltagskommunikation sind Anker besonders gut dafür geeignet, um andere Menschen schnell aus unerwünschten, einengenden Emotionen in ressourcenreiche Zustände zu führen. Das bedeutet, dass du zum Beispiel einem schlecht gelaunten Freund schnell die Möglichkeit gibst, sich besser zu fühlen.

  1. B.A.G.E.L-Modell

Ein Modell des NLP, welches sich mit den äußerlich erkennbaren Signalen (Zugangshinweisen), die bei einem Menschen wahrgenommen werden können, beschäftigt. Es ist ein Kunstwort aus folgenden Begriffen: Body Posture (Körperhaltung), Accessing Cues (Zugangshinweise), Gestures (Gestik), Eye movements (Augenbewegungen) und Language Patterns (Sprachenmuster). Die Idee dahinter beruht darauf, den Menschen stets in seiner Gesamtheit und nicht aufgrund einzelner Repräsentationssysteme wahrzunehmen. Zugangshinweise sind immer vorhanden, aber oft kaum wahrnehmbar. Viele dieser Zugangshinweise wie sich am Kopf kratzen, mit den Fingern zu schnipsen oder das Atemtempo sind typisch für eine bestimmte Empfindung. Andere hingegen müssen zuerst kalibriert werden, um ihre Bedeutung zu verstehen.

Beispiel:

Menschen, die visuell repräsentieren, verfügen meist über eine aufrechte Körperhaltung. Personen, die einem Gespräch aufmerksam folgen und zuhören, neigen dazu, sich dabei zurück zu lehnen und mit geneigtem Kopf oder verschränkten Armen dazusitzen. Menschen, die kinästhetisch repräsentieren, verfügen meist über eine nach vorne gebeugte Körperhaltung und eine tiefe Atmung. Aus diesen Zugangshinweisen lassen sich bereits erste Schlüsse über die momentane Gefühlslage eines Menschen ziehen.

  1. Bodenanker

Lächelnde FrauBodenanker sind meist mit Hilfe von Zetteln auf dem Boden angebrachte Kennzeichen, welche für einen Zeitpunkt, einen Zustand oder ein Ereignis stehen. Sie sollen dabei helfen, sich in die geankerte Situation versetzen zu können.

Beispiel:

Bodenanker kommen sehr oft in Verbindung mit einer Time Line zum Einsatz. Sie helfen dabei, diese Time Line gezielt aufzubauen, die Schritte nacheinander zu durchlaufen und zu visualisieren. Bodenanker sind ein gutes Mittel, um stattfindende Reaktionen und Veränderungen eines Menschen auf konkrete Situationen wahrzunehmen.

  1. Chaining

Ein „Kettenanker“ oder eine „Ankerkette“ bezeichnet die Aneinanderreihung von verschiedenen Ankern, welche den Klienten unterschiedliche Zustände hintereinander erleben lassen. Ziel ist es, auf einen Reiz wie Langeweile, durch das Auslösen der Ankerkette sofort mit Motivation und Tatendrang zu reagieren. Dieser Prozess kann innerhalb weniger Sekunden ablaufen. Kettenanker können ebenso wie Anker in jedem Repräsentationsmodell gesetzt werden. Es kann auch eine Aneinanderreihung verschiedener Sinneskanäle stattfinden oder eine Kombination mehrerer Eindrücke für einen Anker. Der Klient reagiert also positiv auf einen Reiz, der für ihn eigentlich negativ ist. Dies wird durch das Auslösen des ersten Ankers erreicht, welcher die Zwischenschritte zwischen unerwünschtem und erwünschtem Zustand hervorruft und in Sekundenschnelle ablaufen lässt. Mehrere Schritte führen dich also zu einem Ziel, mit dem Vorteil, dass du diese Zwischenschritte nicht mehr wirklich durchleben musst (was normal viel länger dauert und oft bedeutet, in einem ressourcenleeren Zustand hängen zu bleiben), sondern es in Zukunft reicht, den Anker auszulösen.

  1. Change History

Die Change History ist eine Technik der Time-Line-Therapie. Dabei werden frühere (emotional stark aufgeladene) Beziehungen verabschiedet und aufgearbeitet. Wichtig ist hier ein Prozess, der unterstellt, dass jede Person eine positive Absicht für ihr Verhalten hat. Negatives Verhalten erklärt sich damit nur durch den Mangel an alternativen Verhaltensweisen. Im Zuge dieses Prozesses geht es nicht darum, nochmals die Vergangenheit zu erleben, sondern daraus zu lernen. Es geht darum, sich ein Best-Case-Szenario über die mögliche perfekte Situation aufzubauen und diese Erkenntnisse für zukünftige ähnliche Situationen zu nutzen.

Beispiel:

Im Zuge der Change History werden viele Fragen zu vergangenen Ressourcenbedürfnissen aufgearbeitet. Beispiele für zentrale Fragen sind: Was hättest du in dieser Situation gebraucht? Was hat dir in dieser Situation gefehlt? Warst du schon einmal in einer bestimmten Situation, dass du … ?

  1. Chunking

Chunking ist ein Meta-Programm aus der NLP und bezieht sich darauf, dass man in einem Thema beliebig zwischen Detail und Überblick springen kann.

Beispiel:

Ist eine Frage etwa auf ein konkretes Detail gerichtet, schinden viele Politiker Zeit, indem sie zuerst auf einen globalen Überblick verweisen, um das „Problem an sich“ darzulegen. Als Argument, dies zu tun, wird häufig angegeben, dass es keinen Sinn mache, über „Kleinigkeiten und Details“ zu diskutieren, solange das Problem an sich noch nicht klar definiert und abgegrenzt sei.

  1. Core-Transformation

Eine Methode auf spiritueller Basis, mit dem Ziel, das Befinden der absoluten Erfüllung zu erleben und dadurch eine unerwünschte Emotion oder ein Verhalten zu verändern. Dabei geht es darum, sich von einem Verhalten, Glaubenssatz oder verankerten Gefühl zu befreien.

Bei dieser Methode erfolgt die Unterscheidung nach fünf klassischen Core-Zuständen.

  1. Sein – das Hier und Jetzt der Gegenwart direkt erfahren.
  2. Innerer Frieden – in sich hineinhorchen und mit dem Inneren im entspannten Einklang stehen.
  3. Liebe – bedingungslose Liebe zuzulassen, erleben und zu schenken.
  4. Okay sein – ein gesundes Maß an Selbstakzeptanz. Ich bin genauso wie ich bin und das ist gut so!
  5. Verbundenheit – die Verbindung und die Einheit mit anderen Menschen, mit der Natur, mit Gott aufzubauen und zu leben.
  1. Diamond-Technik

Eine begleitende Kreativitäts- und Problembearbeitungstechnik des NLP, welche nicht die eigentliche Problemlösung verfolgt, sondern vielmehr das Ziel hat, dieses durch neu gewonnene Einsichten und Standpunkte anders zu verstehen.

Beispiel:

Die Diamond-Technik eignet sich dazu, um der Ursache von unerwünschten Gefühlen auf den Grund zu gehen. Dabei wird eine bestimmte Situation gemeinsam mit dem Klienten durchleuchtet, mit dem Ziel, den Blickwinkel zu vergrößern und für kommende, ähnliche Situationen eine größere Anzahl von alternativen Verhaltensweisen zu präsentieren. Verhaltensweisen, die bis dato noch nicht bekannt waren, können durch die Diamond-Technik gezielt aufgebaut werden.

  1. Disney-Strategie

Ein Modell zur Steigerung der Kreativität, welches sich auf Walt Disney zurückführen lässt. Dabei wird eine bestimmte Situation immer aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Aus der Sicht des Träumers, aus der Sicht des Realisten und aus der Sicht des Kritikers. Diese Methode eignet sich perfekt zur Anwendung von einer Einzelperson, aber auch zur Gruppenanwendung. Ziel ist es, durch diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten und durch dieses wechselnde Rollenbild mehr Erkenntnisse zu gewinnen.

  1. Familienaufstellung

Eine Maßnahme zur Verdeutlichung von Strukturen, Beziehungen und Interaktionsmustern in Familien. Dabei werden andere Personen stellvertretend für Familienmitglieder eingesetzt.

Beispiel:

Die systematische Familienaufstellung wird meist in Gruppen durchgeführt, kann aber auch mit Hilfe eines Familienbretts über eine räumliche Darstellung erfolgen. Dabei werden stets eine spezifische Situation einer Person und die zwischenmenschlichen Zusammenhänge durchleuchtet. Ziel einer Familienaufstellung ist es, sich mit der belastenden Situation auseinanderzusetzen und durch das Feedback fremder Personen eine Problemlösung zu finden.

  1. Fast-Phobia

Eine NLP-Technik, die es ermöglicht, Phobien in nur wenigen Minuten dauerhaft zu beseitigen. Hinter dem Begriff Phobie versteckt sich ein Reflex, der durch einen bestimmten Reiz ausgelöst wird. Mit der Fast-Phobia ist es möglich, eine gezielte Abgrenzung zwischen Angst und Phobie aufzubauen. Es wird dem Klienten klar gemacht, dass Angst nichts Schlimmes darstellt, doch nicht jede Angst mit einer Phobie gleichzusetzen ist.

Beispiel:

Leidet eine Person an einer Platzangst, tritt bei bestimmten Räumlichkeiten wie in einem Aufzug automatisch ein beklemmendes Angstgefühl ein. Bei der Fast-Phobia wird versucht, dieses negative Gefühl durch einen bewusst gesetzten positiven Anker auszutauschen. Dem Klienten soll es gelingen, in bestimmten kritischen Situationen diesen positiven Anker hervorzuholen und den Angstreflex durch als positiv gesehene Emotionen zu ersetzen.

  1. Future-Pace

Ein Blick in die Zukunft, welcher immer wieder im Kopf durchgespielt wird, um sicherzustellen, im Ernstfall problemlos das erwünschte Verhalten einsetzen zu können. Dabei kommt es zur Betrachtung von vier Aspekten: der Aufbau der eigenen Ressourcen, das Setzen eines Ankers in der Gegenwart, welcher als Erinnerungspunkt in der Zukunft genutzt wird, persönliches Training und Probelauf.

Beispiel:

Die Methodik Future-Pace wird gerne am Ende eines Verkaufsgespräches oder einer Verhandlung genutzt, um die Motivation zu überprüfen, eine Entscheidung zu festigen oder Ressourcen zu verstärken. Dabei wird eine zentrale Frage mit einem Blick in die Zukunft gerichtet z.B. „Was könnte anders werden, wenn …?“

  1. Energiefeld

Ein Modell der NLP, bei welchem es ausschließlich um die bewusste Beeinflussung und Wahrnehmung der persönlichen Ausstrahlung über die fünf Sinneskanäle geht. Ziel der Energiefeld-Methode ist es, den Klienten von Blockaden wie Depressionen, Ängsten oder Schuldgefühlen zu befreien und dem Körper wieder zu einem freien Energiefluss zu verhelfen. Durch die Energiefeld-Methode werden der eigene Energie-Level erhöht und bestimmte Atmungs-, Entspannungs- und Körperübungen erlernt, die dabei helfen, die persönlichen Energien gezielt aufzuladen.

  1. Leading

Wenn ein guter Rapport vorhanden ist, kann durch Leading der Gesprächspartner behutsam in einen anderen Zustand versetzt werden. Der Begriff Leading bedeutet führen (to lead). Der eigentliche Prozess des Leadings ist ziemlich einfach. Wenn du wahrnimmst, dass Rapport besteht, starten wir damit, erste kleine Veränderungen im Ausdrucksverhalten (Physiologie, Sprache,…) herbeizuführen und überprüfen gleichzeitig am Verhalten unseres Gegenübers, ob dieser die Veränderungen mitmacht. Bevor die eigentliche Beeinflussung startet, solltest du testen, ob ausreichend Rapport vorhanden ist. Ist eine gute nonverbale Basis gegeben, steigt nämlich die Erfolgswahrscheinlichkeit der Beeinflussung rapide an. Dies gründet einerseits darin, dass dir der Gesprächspartner vertraut. Andererseits ist es wichtig, dass er auch unterbewusst (in diesem übertragenen Sinne auch nonverbal) zeigt, dass er deinen Vorgaben Folge leistet. Dem Status-Gesetz zufolge ist somit jeder gute Kommunikator immer auch ein Leader und damit unweigerlich auch ein Manipulator.

Beispiel:

Da Menschen dazu neigen, den guten Kontakt mit sympathischen Personen instinktiv aufrecht halten zu wollen, werden sie im Regelfall die einzelnen Schritte des Leaders mitgehen. Dadurch kann der Beeinflusser oder bspw. die Führungskraft durch geschicktes Leading einen nervösen Mitarbeiter in neutrale Stimmung versetzen, um den Gesprächsprozess erfolgreicher zu gestalten. Selbstverständlich sind für jeden Verkäufer oder jede Führungskraft Leading und Pacing absolute Basiswerkzeuge der Kommunikation.

  1. Pacen

Pacing stammt von dem englischen Begriff “to pace” ab. Wörtlich übersetzt versteht man darunter ein Gehen im Gleichschritt. Im NLP wird Pacing als Prozess der Spiegelung des Gegenübers genutzt. Darunter versteht man das verbale und nonverbale Nachahmen von Gesten und Verhaltensweisen einer Person. Ziel des Pacings ist es, einen Rapport mit dem Gesprächspartner zu erzeugen. In vielen Kommunikationssituationen beschäftigen sich die Gesprächspartner nur mit der Vermittlung der Inhalte und verschwenden dadurch einen Großteil ihres Potenzials. Viel wirkungsvoller ist es, im ersten Schritt den Inhalt hintanzustellen und über Pacing eine positive Gesprächsatmosphäre herzustellen. Durch diese bewusste Spiegelung stellst du automatisch einen Rapport her. Versuch in nächster Zeit ein wenig offener durchs Leben zu gehen und beobachte andere Menschen in Situationen der Kontaktaufnahme. Es wird dir sehr rasch klar werden, dass Personen mit vielen Gemeinsamkeiten mehr Verständnis für einander zeigen. Dabei geht es nicht um ein affektiertes Nachmachen der anderen Personen, sondern um ein bewusstes auf sich Einlassen auf eine andere Person. Pacing ist ein zentrales Basiswerkzeug der Kommunikation und unterstützt dabei, rasch einen guten Kontakt mit dem Gesprächspartner aufzubauen und ganz besonders der Hypnotiseur sollte das Pacing beherrschen.

  1. Mentor-Technik

Die Mentor-Technik ist eine Methodik der NLP und verfolgt das Ziel, neue Sichtweisen und Ressourcen aufzubauen und diese langfristig zu erhalten. Zur Erreichung des Ziels wird der Klient von drei Mentoren begleitet. Diese Mentoren können Personen aus der Gegenwart, aus der Vergangenheit oder auch Phantasiefiguren sein. Jeder dieser Mentoren nimmt eine andere Haltung zu einem bestimmten Thema ein. Mentor Nummer eins steht für ein gewünschtes Verhalten, Mentor Nummer zwei zeigt Verständnis für bestehende Denkweisen und Mentor Nummer drei bietet Unterstützung bei der Definition von Glaubenssätzen und Werten. In der Mentor-Technik versucht sich der Klient in bestimmten Situationen in seine Mentoren hineinzuversetzen und dadurch gleichzeitig seinen persönlichen Horizont zu erweitern.

  1. Meta-Modell

Ein Meta-Modell ist die Beschreibung für ein anderes Modell. In der NLP und in der Sprachwissenschaft versteht man unsere Sprache als subjektive Abbildung (folglich auch als Modell) der Realität. Das sprachliche Metamodell ist daher ein Modell aus dem „Modell der Sprache“. Dabei war es das ursprüngliche Ziel, das Modell der Realität einer Person so zu erweitern, dass sich das Angebot an Wahlmöglichkeiten erhöht und verbessert.

Das sprachliche und inhaltliche Abbild der Umgebung entsteht durch drei Kreationsprozesse: Prozess der Generalisierung, Prozess der Tilgung und Prozess der Verzerrung. Es gibt zahlreiche Formen der Kommunikation. Menschen kommunizieren mit sich selbst, also ihrem Bewusstsein, und untereinander durch das Benutzen einer einheitlichen Sprache. Das Gesprochene ist dabei eine vereinfachte Version des eigentlich wahrgenommenen, inneren Erlebens. Die komplette sprachliche und vor allem inhaltlich genaue Wiedergabe dessen, was nach außen kommuniziert wird, wird als Tiefenstruktur bezeichnet. Durch die eben beschriebenen Gestaltungsprozesse (Prozess der Generalisierung, Prozess der Tilgung und Prozess der Verzerrung) geschieht eine passende Verarbeitung (Transformation), die in der verbalen Sprache ihren Ausdruck findet.

Da der Empfänger einer Botschaft zumeist über einen anderen Erfahrungsschatz verfügt als der Sender, kommt es bei einer Rückübersetzung nicht selten zu interpretatorischen Fehlern und Verwechslungen. Im Regelfall sind sich die kommunizierenden Personen nicht bewusst, dass ein solches Problem besteht, weil sie sich darauf verlassen, dass das Gegenüber „dieselbe Sprache spricht“. Erst wenn es zu Komplikationen kommt, bemerken sie, dass sie “aneinander vorbei geredet” haben.

Möchtest du sprachliche Äußerungen deines Gegenübers mit dem Metamodell überprüfen um mehr Informationen der Tiefenstruktur zu erhalten, empfiehlt es sich, den Inhalt in der folgenden Reihenfolge zu hinterfragen:

  1. Generalisierung
  2. Verzerrung
  3. Tilgung
  1. Metapher

Eine Metapher ist ein Wortspiel, welches dazu genutzt wird, um Glaubensätze, Werte, Voraussetzungen oder Beziehungen zu versetzen oder zu übertragen. Es ist eine Form des seitlichen Chunkings. In der NLP wird zwischen flachen und tiefen Metaphern unterschieden.

Eine flache Metapher ist ein Gleichnis, bei dem mit offensichtlichen Ähnlichkeiten gespielt wird. Beispiele dafür sind: „stark wie ein Bär“, „groß wie ein Reise“ oder „unendlich wie das Weltall“.

Eine tiefe Metapher beschäftigt sich mit Beziehungen, Formen und Prozessen. Beispiele dafür sind: „vor der großen Menge an Bäumen den Wald nicht mehr sehen“ oder „der Elefant im Porzellanladen“.

Beispiel:

In der NLP wird eine Metapher immer bewusst eingesetzt und hat nichts mit dem alltäglichen Humor zu tun. Situationsabhängig kann eine Metapher verschiedene Ziele verfolgen. Sie kann einerseits zum Denken anregen oder verrückt machen.

NLP Techniken

  1. Milton-Modell

Das Milton-Modell der NLP ist tatsächlich die Umkehrung des Meta Modells: Anstatt durch passende Fragen gezielt Information zu sammeln, bedient man sich nun einer möglichst vagen Sprache. Diese bewussten Meta Modell Verletzungen vor größeren Gruppen begeht man, um möglichst viele Menschen anzusprechen und abzuholen. Dies kennst du bereits aus der Werbung und Politik, besonders, wenn sich hohe Entscheidungsträger in Interviews nicht festlegen wollen und sie keine spezifischen Aussagen tätigen, obwohl sie sich eingehend mit dem Thema beschäftigen. Es ist eine Sammlung von Techniken aus der Gesprächshypnose, um Menschen in tiefste Entspannungszustände zu versetzen.

Beispiel:

Das Wahlversprechen – „Ich verspreche Sicherheit, Reichtum und Wohlstand“ – ist ein gutes Beispiel für das Milton-Modell. Jeder einzelne Mensch interpretiert diese Worte passend zur jeweiligen persönlichen Situation und malt sich individuelle Vorstellungen der Zukunft und der Veränderung aus. Durch diese Gedanken wird das Unterbewusstsein angesprochen und es ist dem Redner bereits gelungen, sich durch diese schwammige Formulierung in den Köpfen der Zuhörer zu verankern.

  1. Neurologische Ebenen

Bei den klassischen Prozessen des Lernens, der Kommunikation und der Veränderung sind natürliche Hierarchien der Klassifikation gegeben. Die Funktion jeder einzelnen Ebene ist es, Informationen auf der darunter liegenden Ebene entsprechend zu organisieren und gleichzeitig zu verändern. Eine Änderung auf einer der unteren Ebenen kann, muss aber nicht zwingend, die darüber liegenden Ebenen beeinflussen. Jedoch etwas auf den oberen Ebenen zu verändern, bedeutet notwendigerweise eine Veränderung von Dingen auf den darunter liegenden Ebenen, um die Veränderung auf den höheren Ebenen zu unterstützen.

  1. New Behavior Generator

Unter New Behavior Generator versteht man eine Strategie zur Modellierung eines neuen Verhaltens. Ziel ist es, Verhaltensweisen zu übernehmen, generieren oder zu verändern. Das Modell eignet sich vor allem für Menschen, die ein neues Verhalten erreichen möchten und sich dabei an einem Vor- oder Leitbild orientieren möchten. Dabei kann es sich um lebende Personen, Phantasiepersonen oder einem Verhalten von sich selbst, welches schon einmal in der Vergangenheit verfügbar war, handeln.

Beispiel:

In einem ersten Schritt setzt man sich beim New Behavior Generator selbst mit den eigenen Werten, den eigenen Überzeugungen oder dem eigenen Verhalten auseinander und analysiert die aktuellen Verhaltensmuster. Danach versucht man, sich an einem Leitbild zu orientieren und neue Verhaltensmuster im Kopf und anschließend in realen Situationen durchzuspielen. Als finaler Abschluss ist es hilfreich, eine Situationsanalyse durchzuführen. Es ist nützlich sich zu überlegen, ob du alles richtig gemacht hast und mit dir zufrieden warst oder ob noch weitere Veränderungen notwendig sind.

  1. Öko-Check

Der Öko-Check zählt zu den klassischen NLP-Basistechniken. Dabei wird das Verhalten eines Menschen in einem geschlossenen System wie einem Denk- oder Weltmodell unter Berücksichtigung der Einflüsse von der Umwelt betrachtet. Ziel ist es, Veränderung im Leben eines Menschen durchzuführen und diese im Vorfeld einer ökologischen Prüfung zu unterziehen. Kommt es im Zuge des Öko-Checks und den gesetzten Zielen zu Bedenken, sollten die Ziele so lange angepasst werden, bis eine eindeutige Kongruenz gegeben ist.

Beispiel:

Der Öko-Check beschäftigt sich mit der Überprüfung und Bestätigung des individuellen Verhaltens und individueller Ziele und deren Auswirkungen auf größere Systeme. Beispiele dafür sind Arbeitskollegen oder die Familie. Im inneren Kontext beschäftigt sich der Öko-Check mit Glaubenssätzen und Wertvorstellungen.

  1. Praliné-Muster

Das Praliné-Muster ist eine kurze, aber Erfolg versprechende Motivationsstrategie der NLP. Sie dient dazu, die Motivation für Aufgaben zu stärken, für welche man sich zwar selbst entschieden hat, sie aber nicht wirklich als attraktiv empfindet. Ziel dieser Technik ist es, die Aufgabe mit einem positiven Bild zu versehen und so die Lust zur Zielerreichung zu steigern.

  1. Rapid Relaxation Technik

Die Rapid Relaxation Technik beschäftigt sich mit dem Einfluss der Körperhaltung auf den Gemütszustand. Dabei gibt es eine Vielzahl spezieller Tipps in Form von Atmungs- und Entspannungstechniken, die dir dabei helfen können, Körper und Gemütszustand wieder in Einklang zu bringen.

Beispiel:

Stell dir vor, du bist in einer Situation mit einer negativen Emotion. Um wieder einen positiven Gemütszustand zu gewinnen, kannst du versuchen, ruhig und bewusst aus dem Bauch heraus zu atmen. Zur Verstärkung des Gefühls kann es helfen, die Hand auf den Bauch zu legen und die Atembewegungen so intensiver zu spüren. Schließ deine Augen und versuch, dich an eine schöne Situation aus deiner Vergangenheit zu erinnern. Manchmal kann es helfen, zusätzlich beruhigende Worte zu sich selbst zu sprechen wie in etwa: „Ich fühle mich sehr wohl und mir geht es gut“. Langsam wird es dir gelingen, in ein Gefühl der Entspannung einzutauchen. Versuch dieser nun positiven Situation eine Farbe oder ein Wort zu geben und in dir zu verankern. Mit ein wenig Übung wird es dir gelingen, in Zukunft bloß an das Wort oder die Farbe denken zu müssen und diese automatisch mit einem positiven Gemütszustand zu verbinden.

  1. Rapport

Unter Rapport versteht man eine gemeinsame Basis des Vertrauens und der Sympathie. Diese entsteht besonders schnell, wenn zwei Menschen aufeinander treffen, die eine ähnliche Art zu kommunizieren haben. Dadurch ergibt sich eine klare Hierarchie (je nach Gesprächsrichtung), mit der auch beide zufrieden sind. Natürlich können beide gleichberechtigt sein, meist übernimmt jedoch der die Führung, der den höheren Status hat. Je besser sich zwei Menschen verstehen, desto ähnlicher wird auch ihre Körpersprache. Entweder passt sich einer (meist jener mit Tiefstatus) an sein Gegenüber (jener mit Hochstatus) an und lässt sich führen oder beide nähern sich gegenseitig an. Der Prozess dieser Angleichung wird als spiegeln oder „pacing und leading“ bezeichnet.

Beispiel:

Rapport erkennt man daran, dass eine Gleichheit der Körperhaltung und im Verhalten besteht. Paare oder Freunde gehen beispielsweise im Gleichschritt und wenn der eine zum Glas greift, trinkt der andere auch einen Schluck, obwohl er gar keinen Durst hat. Das heißt man nähert sich seinem Gegenüber unterbewusst an.

  1. Reframing

Das Reframing ist ein beliebtes inhaltliches Verhandlungswerkzeug und beschäftigt sich primär mit dem Umdeuten des Kontexts von Bedeutungen und Inhalten. Die Technik eignet sich besonders gut dafür, um nicht nur einen nonverbalen, sondern auch inhaltlichen Rapport zu erzeugen. Diese Fähigkeit, eine Situation oder ein Verhalten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, kann dir dabei helfen, deinen Geist beweglich und frei zu machen. Durch Training kann es dir gelingen, schwierige Situationen besser zu meistern und deinen Pool an verfügbaren Wahlmöglichkeiten erheblich zu steigern. Abhängig von der Situation wird im NLP vom Kontextreframing oder Bedeutungsreframing gesprochen.

  1. Repräsentationssysteme

Repräsentationssysteme beschreiben die Wahrnehmung der Welt durch den Einfluss der fünf Sinneskanäle. Dabei setzt jeder Mensch einen anderen Schwerpunkt in seine Sinne. Ein typisches Repräsentationssystem ist das VAKOG-Modell.

  1. Separieren

Unter Separieren versteht man einen bewusst eingesetzten Zustand der Unterbrechung, um eine Person zum Innehalten oder Stoppen einer Sache zu bewegen. Ziel des Separierens ist es, den Klienten in einen anderen Zustand zu versetzen und aus dem Hier und Jetzt herauszuholen.

Beispiel:

Stelle einer Person eine spontane Frage, die mit dem aktuellen Moment nichts zu tun hat wie z.B. „Was hast du gestern zu Mittag gegessen?“. Vielleicht ist dein Gegenüber im ersten Moment über die plötzliche Frage ein wenig verwundert, doch du wirst eine Antwort darauf bekommen. Dieses Auseinandersetzen mit dieser spontanen Frage hilft, den aktuellen Zustand zu unterbrechen und in einen neutralen Zustand einzutauchen.

  1. Six-Step-Reframing

Im Six-Step-Reframing wird versucht, in einem Programm aus 6 Schritten unerwünschte Verhaltensweisen nachhaltig zu ändern.

Schritt 1: Was ist das Problem und was löst es aus?

Schritt 2: Kommuniziere mit dir selbst! Bin ich für mein Verhalten verantwortlich?

Schritt 3: Erarbeite eine positive Absicht.

Schritt 4: Sei kreativ und such neue Wege.

Schritt 5: Führe einen Öko-Check durch.

Schritt 6: Triff mit dir eine Vereinbarung für die Zukunft – Future Pace.

Durch das Vertrautmachen mit besseren Alternativen wird dem Klienten eine größere Auswahl an Möglichkeiten angeboten und dadurch mehr Freiheit zur persönlichen Entfaltung gegeben.

  1. Swish-Technik

Die Swish-Technik hat das Ziel, unerwünschte Gewohnheiten zu verändern, indem eine starke, positive Motivation aufgebaut wird. Dabei wird versucht, dem Klienten das gewünschte Zielbild greifbar näher zu bringen und gleichzeitig das unerwünschte Zielbild in die weite Ferne zu rücken. Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah ist, ist die Devise dieser weit verbreiteten NLP-Technik.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel für die Swish-Technik stellt die Raucherentwöhnung dar. In einer bestimmten Situation, wie etwa beim Trinken eines Kaffees, taucht der Wunsch nach einer Zigarette auf. Dieses Vorstellungsbild erscheint meist automatisch und ist im Unterbewusstsein verankert. Ziel der Swish-Technik sollte es nun sein, das Leitbild der Zigarette durch ein anderes, ein positives Leitbild, zu ersetzen. So könnte man versuchen, das Trinken eines Kaffees mit einem Glas Wasser in Verbindung zu setzen und dieses Glas Wasser als neues Leitbild zu verinnerlichen. Durch eine Wiederholung dieser Vorstellung und ein wenig Training werden diese neuen Bilder automatisiert und können dir dabei helfen, dich von einer Sucht wie das Rauchen zu befreien.

  1. SMART-Methode

Ziel der SMART-Methode ist es, Ziele richtig und präzise zu definieren. Die Abkürzung SMART steht für: S für den Begriff spezifisch, M für den Begriff messbar, A für den Begriff attraktiv, R für den Begriff realistisch und T für den Begriff terminiert. Eine Zielformulierung unter Berücksichtigung der SMART-Methode kann dir dabei helfen, deine Ziele schneller und einfacher zu erreichen.

Beispiel:

Die SMART-Methode lässt sich in vielen beruflichen und privaten Bereichen einfach einsetzen. So kann sie dich z.B. dabei unterstützen, eine passende Wohnung zu finden.

  1. Spezifisch: Erstell einen Kriterienkatalog für deine neue Wohnung. Was muss die Wohnung unbedingt haben? 2. Messbar: Wie groß ist dein Budget? 3. Attraktiv: Wie attraktiv ist eine neue Wohnung für dich? Ist sie ein Nice-to-have oder versteckt sich ein persönlicher Leidensdruck dahinter? 4. Realistisch: Wie schaut es mit Angebot und Nachfrage aus? Sind die realistischen Gegebenheiten, um deine perfekte Wohnung zu finden, gegeben? 5. Terminiert: Bis wann möchtest du deine neue Wohnung finden?

Diese strukturierte Vorgehensweise kann dir dabei helfen, dich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Du verschaffst dir Klarheit über deine Ziele und kannst diese effektiver erreichen.

  1. Strategien

NLPStrategien im NLP sind spezifische Bewusstseinspläne. Sie können dir dabei helfen, dein Verhalten und deine Gedanken zu organisieren und sind eine Unterstützung, um bestimmte Aufgaben besser und einfacher zu bewältigen. Beispiele für klassische Strategien in der NLP sind das TOTE-Modell oder die Walt-Disney-Strategie. Strategien sind eng mit Glaubenssätzen und Verhaltensweisen verbunden. Eine Strategie im NLP ist mit einem Kochrezept zu vergleichen. Sie gibt dir Information darüber, welche Zutaten, in welcher Reihenfolge und in welcher Intensität notwendig sind, um dein Lieblingsgericht, also deine innere Zufriedenheit, zu erreichen.

  1. Teile-Verhandeln

Bei der Technik des Teile-Verhandelns geht man davon aus, dass sich in jedem Menschen mehrere Teilpersönlichkeiten befinden, die eine unterschiedliche Zielerreichung verfolgen. Das heißt, in gewisser Weise steht jeder mit sich selbst in einem Konflikt, den er zu überwinden hat. Das Teile-Verhandeln hilft dir dabei, deine unterschiedlichen Teilpersönlichkeiten zu entdecken und auf sie zu hören. Du lernst dich selbst mit deinen inneren Konflikten auseinanderzusetzen und mit dir selbst Kompromisslösungen zu finden. Diese Technik unterstützt dich dabei, dich von einem lästigen Verhalten zu befreien und hilft dir dabei, neue Wege zu gehen.

Beispiel:

Du sitzt in einem Kaffeehaus und hast plötzlich Lust auf ein großes Stück Torte mit Sahne. Der Genussmensch in dir sagt: „Greif zu!“ Im gleichen Atemzug meldet sich der Vernunftmensch in dir und sagt: „Eigentlich willst du ja abnehmen und die Torte ist eine wahre Kalorienbombe.“ Du befindest dich also mit dir selbst in einem inneren Konflikt. In Situationen wie diesen kann dir die Technik des Teile-Verhandelns dabei helfen, den für dich richtigen Weg zu finden.

  1. Time-Line

Die Time-Line hilft dir dabei, deine Vergangenheit, deine Gegenwart und deine Zukunft durch eine visuelle Darstellung zu koordinieren. Dadurch kann es dir gelingen, eine Verbindung zwischen zukünftigen Zielen und erlebten Ressourcen herzustellen. Die Time-Line versucht alle im Unterbewusstsein gespeicherten Erlebnisse und Emotionen abzurufen und mit den Visionen der Zukunft zu ergänzen. Dabei wird im NLP zwischen der äußeren Time-Line und der inneren Time-Line unterschieden. Die Time-Line ist eine gute Methode, um Problemen auf die Ursache zu gehen und durch die Darstellung der Vergangenheit herauszufinden, wo bestehende Probleme ihren Ursprung haben.

  1. Trance

Unter Trance versteht man eine spezielle Form eines Entspannungszustandes, der dabei helfen soll, auch die unterbewussten Ressourcen eines Menschen zu erreichen. Man kann eine Trance in leicht, mittel und tief einstufen. Je tiefer die Trance ist, umso mehr ist das Bewusstsein eingeschränkt (jedoch niemals ganz abgeschaltet). Selbst bei einer tiefen Trance ist das Bewusstsein in der Lage noch alles mitzubekommen, es interessiert sich jedoch nicht mehr für die Dinge, die in der Umgebung geschehen. Dadurch werden die reale Wahrnehmung und die Kritikfähigkeit extrem eingeschränkt.

Beispiel:

Ist der Proband auf den Hypnotiseur fixiert, befolgt seine Anweisungen und lässt sich nicht mehr ohne Weiteres von anderen Dingen stören, hat der Hypnotiseur bereits einen leichten Entspannungszustand induziert. In mittlerer Trance sind Beeinflussungen aller Art bereits möglich. Man kann damit den Blutkreislauf, den Hormonhaushalt sowie andere Körperfunktionen direkt beeinflussen. Auch Langzeitsuggestionen entfalten in diesem Stadium ihre volle Wirkung. Weiterhin ist die Schmerzausschaltung bereits in mittlerer Trance möglich (Analgesie). In tiefer Trance ist es möglich, eine andere Realität und auch Halluzinationen zu erzeugen. Im tiefsten Trancezustand ist ein Eingreifen des Bewusstseins nur sehr selten bis überhaupt nicht mehr möglich. Der Hypnotiseur nimmt alle Entscheidungen des Bewusstseins ab. Die tiefe Trance ist hauptsächlich zur Ausführung von Befehlen und für Halluzinationen notwendig. Zusätzlich ist auch eine totale Anästhesie (Betäubung/Narkotisierung) möglich.

  1. VAKOG Modell

Diese NLP-Technik baut auf die fünf Sinneskanäle des Menschen auf:

  • visuell – den Sehsinn und die Augen betreffend
  • auditiv – den Gehörsinn und die Ohren betreffend
  • kinästhetisch – den Tastsinn betreffend
  • olfaktorisch – den Geruchssinn betreffend
  • gustatorisch – den Geschmackssinn betreffend

Jeder Mensch verfügt über diese fünf Sinne, doch ein paar Menschen haben Präferenzen, spezielle Schwerpunkte, auf die sie sich in ihrer Wahrnehmung fokussieren. Ziel dieser Technik ist es, die Präferenzen der einzelnen Personen zu erkennen und die Kommunikation genau auf diese spezifischen Präferenzen der Personen aufzubauen. Wenn du erkennst, auf welche Sinne eine Person geprägt ist und mit ihr in ihrer Sprache sprichst, wird es dir einfacher gelingen, die Person für deine Botschaft zu gewinnen.

Beispiel:

Es gibt eher visuell geprägte Menschen, das wären Filmproduzenten, Fotografen, Werbetexter und teilweise natürlich auch Autoren, weil sie in Worten und Bildern denken. Manche Menschen sprechen sehr schnell, andere wiederum mit einer langsamen Sprechgeschwindigkeit. Dann gibt es noch die Kinästheten, die Gefühlsmenschen. Sie brauchen eher länger zum Überlegen, weil sie sich zuerst reinfühlen müssen, damit ein Gefühl entsteht, bevor sie es in Worte fassen können. Und die Auditiven hören zuerst in sich rein. Andere Menschen reagieren sehr stark auf Gerüche und Geschmäcke und können sehr viele Informationen für sich selbst daraus ziehen.

  1. Visual Squash

NLPDer Visual Squash ist eine systematische Teilearbeit und soll dir dabei helfen, für einen inneren Konflikt Lösungen zu finden. Im Zuge des Visual Squash verschafft sich der Klient ein Bewusstsein über den inneren Konflikt und versucht, die positiven Absichten der jeweiligen Teile zu erkennen. Der Visual Squash eignet sich besonders gut für Situationen, in denen sich mehrere Handlungen blockieren oder negativ beeinflussen. Für viele Menschen ist dieser innere Kampf mit sich selbst eine Bremse in vielen Situationen des Alltags. Aus Angst, sich für die eine und gleichzeitig gegen eine andere Alternative entscheiden zu müssen, werden oft überhaupt keine Entscheidungen getroffen. Der Visual Squash kann dir dabei helfen, dieser „Vogel-Strauß – Kopf-in-den-Sand-Technik“ den Kampf anzusagen.

Beispiel:

Klassische Beispiele aus dem Alltag für Konfliktsituationen mit sich selbst sind z.B. Antworten auf die Fragen:

  • Wo möchte ich leben? In einer großen Metropole oder in einem beschaulichen Dorf?
  • Wo möchte ich meinen nächsten Urlaub verbringen? Wandern in den Bergen oder entspannen am Meer?
  • Was möchte ich heute zu Abend essen? Ein saftiges Steak oder doch einen gesunden Salat?
  • Wie schaut meine Abendgestaltung aus? Bleibe ich zu Hause oder gehe ich ins Kino?
  1. Wahrnehmungspositionen 1-2-3

Die Technik der Wahrnehmungspositionen 1-2-3 kann dir dabei helfen, eine Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Diese Betrachtungsweise aus den unterschiedlichen Perspektiven, der ICH-Position, der DU-Position und der META-Position, erweitert deine Wahrnehmung. Du bekommst ein besseres Bild von dir und den Reaktionen aus deiner Umwelt. Dieses erweiterte Selbstbild hilft dir vor allem in Konfliktsituationen, durch neue kommunikative Fähigkeiten zu punkten und dein Verhalten und Auftreten zu verbessern.

NLP lernen

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NLP Axiome: Die 10 Gesetze des Erfolges

Winter, viel Schnee, Haus im WaldNLP (Neuro-Linguistische-Programmierung) erscheint vielen Einsteigern als ein Sammelsurium von Werkzeugen und Kommunikationsmitteln, die besonders gut funktionieren. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Schleier der Effizienz und machtvollen Wirkung eine eigene Philosophie, ja vielleicht sogar Lebenshaltung. Die zehn NLP Axiome, also Vorannahmen, auf denen alle Theorien des NLP aufbauen, werden durch die folgenden vier Grundüberzeugungen getroffen:

NLP ist ausgerichtet auf

  • Flexibilität im Denken und Handeln
  • Zielorientierung und –realisierung
  • Sinnesschärfe für Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Das klare Bewusstsein der Eigenverantwortung

Die 10 NLP Axiome und ihre Hintergründe:

  1. Axiom: Es gibt keinen Ersatz für offene und geschärfte Sinneskanäle

Nur genaue Beobachter können auch gute Kommunikatoren sein. Die Schärfung aller Sinneskanäle betrifft hier nicht nur die Richtung nach außen, sondern auch nach innen, auf die eigenen internen Denkprozesse.

  1. Axiom: Körper und Geist bilden eine Einheit und beeinflussen einander

Unser Körper- und Gemütszustand wird von unserem Geist beeinflusst. Genauso wie unsere Physiologie unsere Emotionen und unsere Denkprozesse beeinflusst.

  1. Axiom: Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Reaktion, die du erhältst

Nur der Sender einer Botschaft ist verantwortlich dafür, dass sie auch so beim Empfänger ankommt, wie sie gemeint ist.

  1. Axiom: Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tu etwas anderes

Je mehr Möglichkeiten du hast, je flexibler du in neuen Situationen handeln kannst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du erfolgreich bist.

  1. Axiom: Es gibt keine Fehler, nur Feedback. Fehler sind eine Möglichkeit, um zu lernen

Fasst du Fehler nicht als Rückschläge, sondern als Rückmeldungen auf, aus denen du neue Erkenntnisse ziehen kannst, wird aus dem anfänglichen Fehler plötzlich nutzbare, wertvolle Information.

  1. Axiom: Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr, gemäß seinen bisherigen Erfahrungen, den Filtern, mit welchen er Informationen selektiert und konstruiert, somit seine eigene Landkarte der Welt. Diese Landkarte ist jedoch nicht das tatsächliche Gebiet, also die Realität, da jeder Mensch seine eigene selektive Wahrnehmung hat und danach handelt.

  1. Axiom: Jeder Mensch trägt alle notwendigen Ressourcen, um seine Ziele zu erreichen, bereits in sich

Emotionale Ressourcen wie Selbstbewusstsein, Glück, innere Kraft, Empathie und Genauigkeit hast du bestimmt schon erlebt. Mit NLP ist es dir möglich, diese Gefühle, wann immer du möchtest, abzurufen und damit nutzbar zu machen.

Online Vortrag kostenlos

  1. Axiom: Der Mensch ist ein Wesen, das Bedeutung erzeugt

Alles, was um dich herum geschieht, wird von deinem Gehirn automatisch mit Bedeutung belegt. Manchmal kann es passieren, dass Sinn und Bedeutung erfunden werden, obwohl diese nicht existieren.

  1. Axiom: Jedes Verhalten hat eine positive Absicht und ist von positivem Wert

Jeder Mensch handelt in der für sich in diesem Moment bestmöglichen Art und Weise. Auch wenn anderen aus ihrer Weltperspektive diese Handlung negativ erscheint, so ist sie in jenem Moment für den anderen positiv, womöglich weil er nicht genug Handlungsalternativen kennt und ihm deshalb die Möglichkeiten fehlen. Dies ist ein Denkanstoß, sich in die Welt des anderen zu versetzen.

  1. Axiom: Das Verhalten eines Menschen ist nicht seine Persönlichkeit

Im NLP wird Motivation, der Grund für ein Verhalten oder der Charakter selbst, getrennt vom Prozess, also der Handlung wahrgenommen. Es ist möglich, jeden Menschen für das zu akzeptieren, was er ist.

NLP bietet eine Vielzahl von Techniken, die dir dabei helfen können, dich neu zu finden und dein Handeln gezielt zu steuern. Diese Techniken kannst du hier lernen: NLP Ausbildung.