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Benedikt, Autor auf ZHI - Seite 25 von 33

ZHI Blog & Aktuelle News - Seite 25

4 Körpersprache Geheimnisse

“Ich lasse meinen Mund nichts sagen, was mein Körper nicht aushalten kann.“

Louis Armstrong

Seit den 1970er Jahren hat das Lernen von Kommunikation immer mehr mit einem besseren Verständnis der Körpersprache Geheimnisse und ihrer Deutung zu tun.

 Julius Fast hat ein Buch geschrieben mit dem Namen „Körpersprache“ und zwar im Jahre 1970. Er sprach voller Selbstbewusstsein über eine neue Wissenschaft und nannte sie Kinesics. Dies öffnete die Tür für weitere Studien und Bücher zu diesem Thema.

Heute ist der Begriff Körpersprache allseits bekannt und wird als ein wichtiger Teil der Kommunikation anerkannt.

 Körpersprache In der Tat ist es so, dass Experten im Feld der Kommunikation behaupten, dass es eine Regel gibt welche besagt, dass nur 7% der Bedeutung von dem was eine Person vermittelt über Worte gesendet wird.

 Interessanterweise entfallen 38% davon auf den Ton Ihrer Stimme. 55% der Bedeutung kommt von der Körpersprache, des Sprechers. Diese Regel kommt aus einer Studie, die in den späten 1960er Jahren veröffentlicht wurde.

 Manche mögen nun denken, dass diese Prozentzahlen aus der Studie vielleicht ein wenig anders sind. Nichtsdestotrotz die Grundnachricht ist die gleiche. Wenn Sie die Grundlagen der Körpersprache nicht kennen, fehlt Ihnen ein wertvolles Werkzeug, um zu lernen wie man besser kommuniziert. Wir sprechen von Körpersprache auf einem subliminalen Level, ohne wirklich zu realisieren, was wir durch unsere Körpersprache kommunizieren.

 1. Gesicht

 Der ausdrucksfähigste Teil des Körpers, ist Ihr Gesicht. Wenn Sie einen Raum betreten und sich nervös fühlen, wird der Ausdruck auf Ihrem Gesicht Sie distanziert oder unfreundlich wirken lassen.

 Lächelnd einen Raum zu betreten fegt allen Zweifel hinfort, den Menschen bezüglich Ihrer Ansprechbarkeit haben mögen. Zu Lächeln sorgt dafür, dass wir warm und offen wirken, sowie Selbstbewusstsein ausstrahlen.

 2. Augen

 Man sagt, die Augen sind das Fenster zu Seele. Sie geben Menschen sicherlich einen Anhaltspunkt dafür, wie Sie sich fühlen.

 Ein direkter Blick auf jemanden kann Interesse signalisieren – jemanden anzustarren hingegen kann auf der anderen Seite intensive Abneigung signalisieren. Nur wenig oder kurzer Augenkontakt kann bedeuten, dass Sie sehr schüchtern sind.

3. Hände

 Haben Sie jemals auf die Handbewegungen der Person geachtet, die gerade spricht? Offene Handbewegungen lassen eine Person offener und ehrlicher wirken. Wenn Sie jedoch die Hände zusammen bringen, kann dies eine Argument betonen, welches Sie gerade vorbringen.

 Die Hände zu wringen oder übermäßig zu bewegen, lässt Sie nervös und unsicher wirken. Es kann sogar jemanden unehrlich aussehen lassen – versucht er etwas zu verheimlichen, kann sich der Zuhörer an dieser Stelle denken.

Körpersprache Geheimnisse

 4. Körperhaltung

 Wenn Sie sich nach vorne lehnen, zeigen Sie Interesse an der anderen Person. Wenn wir uns bedrückt fühlen und ohne Selbstbewusstsein, dann lassen wir die Schultern hängen und unser Blick ist nach unten gerichtet.

 Männer und Frauen benutzen leicht unterschiedliche Körpersprache. Zum Beispiel tendieren Frauen dazu nahe beieinander zu stehen, den Augenkontakt zu halten mit der Person, mit der sie sprachen und viele Gesten zu machen.

 Männer hingegen geben sich nur wenig Mühe den Augenkontakt zu halten und verlassen sich nicht auf Gesten um zu kommunizieren. Männer und Frauen können lernen besser zu kommunizieren, in dem sie die Körpersprache des anderen Geschlechts wahrnehmen und erkennen.

Bild von www.sxc.hu

Wesensgerecht leben & arbeiten auf Augenhöhe

*Erwachsen in diesem Kontext bedeutet eine bewusste Wechselwirkung der Bewusstseinsebenen

Laut einer Gallup Studie haben 2/3 aller Menschen innerlich gekündigt, und machen Dienst nach Vorschrift. Wir haben es alle schon selbst erlebt, wenn die Aufgabe nicht zu uns passt, oder die Rahmenbedingungen nicht stimmen, ist die Motivation geringer, als wenn alles passt. 

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Wohl verformte Ziele formuliert?!

Wohl-geformte Zieldefinition ist nicht nur ein bedeutendes NLP-Thema, sondern jedem ein bewußtes oder unbewußtes persönliches Anliegen. [Read more…]

Kinesiologie, NLP und Sport

Kinesiologie ( „kinesis“ = Bewegung + „logos“ = Lehre)

Mentaltraining im Spitzensport? Das ist schon lange ein fester Bestandteil der Wettkampfvorbereitung. Sobald das Wort Hypnose fällt teilen sich die Fronten und jeder glaubt eine Vorstellung davon zu besitzen, wie diese wirkt Doch mit Kinesiologie wissen die wenigsten etwas anzufangen. Obwohl Jürgen Klinsmann gerüchteweise einen Kinesiologen mit der Nationalmannschaft arbeiten ließ. Wer doch schon von Kinesiologie gehört hat, nennt Sätze wie: „Das ist doch das mit dem Arm drücken?“ oder „Das Turnen doch Kindergärtnerrinnen mit den Kindern, oder?“. Das ist soweit korrekt wie die Aussage “Das Alphabet ist doch das mit dem A“.

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Effektiv lernen – Tipps für besseren Lernerfolg

Marcel Knopf beschreibt in diesem Artikel drei besonders wichtige Einflussfaktoren zu  Lernen Tipps: Die Nutzung unserer Fantasie, die richtige Planung und Durchführung unseres Lernprozesses sowie die Bedeutung von starken Glaubenssätzen beim Lernen

Beim ÜberlegenMitternacht! Draußen ist es dunkel, die meisten Menschen schlafen bereits. Doch die Welt scheint gegen Dich zu sein. Du sitzt an deinem völlig mit Unterlagen überfüllten Schreibtisch in der Ecke deines Zimmers. Von unten hörst du das Wummern der Boxen – das ist dann wohl die Party deines Nachbarn, auf die Du vorhin eingeladen wurdest. Geht aber nicht. Morgen ist nämlich Prüfung. Und da die Zeitplanung auch diesmal nicht ganz so gut gelaufen ist, erwartet Dich eine weitere schlaflose Nacht mit viel Kaffee und wenig Erholung. ‚That’s life’ kannst du jetzt sagen und einfach weitermachen – oder vielleicht doch etwas verändern?

Lernen – dieser Begriff wird wahrhaftig nicht von jedem Menschen mit positiven Gedanken und Erinnerungen verbunden. Fragt man Studenten und Schüler, so könnte man fast glauben gute Ergebnisse in Prüfungen sind reine Utopie und Wunschdenken. Viele Menschen denken dabei an Prüfungen, Stress, Angst und Druck. Vielleicht hast Du aber jetzt Lust, Deine persönliche Einstellung zum Lernen zu verändern und einmal ganz anders an die Sache heranzugehen. Zum Einstieg kannst du dazu die folgenden Tipps und Tricks verwenden.

Entdecke die rechte Seite deines Gehirns!

Wissenschaftliche Erkenntnisse haben ergeben, dass beim Lernen die linke Seite des Gehirns auf andere Art und Weise „lernt“ als die rechte Seite. Während also bei der Wahrnehmung von Sprache, Begriffen und konkreten Fakten vorwiegend die linke Gehirnhälfte arbeitet, konzentriert sich unsere rechte Gehirnhälfte auf Metaphern, Bilder und Beispiele und wird auch nur bei deren Verwendung aktiv. Optimal ist es, wenn wir beide Seiten zu gleichen Teilen ausnutzen. Konkret können wir das mit Mindmaps, fantasievollen Lerngeschichten oder Eselsbrücken und Metaphern umsetzen. Für den Einstieg eignet sich besonders die assoziative Lerngeschichte als eine anerkannte Methode, welche jeden zu merkenden Begriff in eine Geschichte involviert, anhand deren Verlauf man sich später an jeden einzelnen Bestandteil des zu lernenden Stoffes erinnern kann. Je mehr Emotion, Fantasie und Sinneswahrnehmung in diese Geschichte einfließen und je merkwürdiger der Handlungsverlauf ist, desto besser für den Lerneffekt. Am besten einfach mal ausprobieren!

Nutze deine Zeit – sinnvoll!

Nachdem Du deine Vorgehensweise beim Lernen erfolgreich verändert hast, ist der nächste logische Schritt die Anpassung deines TimeManagement. Dabei geht es nicht um die Erzeugung von möglichst viel Arbeitszeit, sondern darum Deinen Lernprozess bei sehr guten Ergebnissen weiterhin so effektiv wie möglich zu gestalten. Sinnvoll ist in jedem Fall ein möglichst genauer Lernplan. Folgende Leitfragen können Dir bei deinem Lernplan helfen:

  • Zu welchen Uhrzeiten fängst Du an zu lernen?
  • Wann möchtest Du Pausen einlegen?
  • Welche Themenbereiche sollen an einem bestimmten Tag abgedeckt werden?
  • Wann wird der Arbeitstag beendet?
  • Welche Form von Ausgleich planst Du ein?

Häufig ist es so, dass der erste Lernplan noch viele Male angepasst werden muss, bevor er tatsächlich funktional auf Dein Lernpensum abgestimmt ist. Ist er jedoch erstmal fertig, wird er Dir dabei helfen jeden Tag effektiv zu arbeiten. Du kannst ihn dann über Deinem Schreibtisch aufhängen, damit Du jeden Tag genau vor Augen hast, welches Lernpensum es noch zu bewältigen gilt.

Erfolg beim Lernen

Entwickle den Glauben in Deine eigenen Fähigkeiten!

Zuletzt spielen natürlich Glaubenssätze eine sehr wichtige Rolle. Wenn Du nicht selbst von Deinem eigenen Erfolg überzeugt bist, wird es Dir nicht einfach fallen diesen Erfolg zu erreichen. Heute wissen wir, dass unser Gehirn nicht in der Lage ist zwischen Vorstellungskraft und Realität zu unterscheiden. Gerade aus diesem Grund ist unsere Vorstellungskraft die perfekte Waffe gegen Antriebslosigkeit und mangelnden Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Konkret: Wenn Du dir  jeden Tag so intensiv wie möglich deinen bahnbrechenden Erfolg vorstellst, wird das einen spürbaren positiven Effekt auf deine Motivation und deine Überzeugungen haben! Glaubst du nicht? Probier es doch einfach mal 2-3 Wochen lang aus, indem du dir jeden Morgen 5 Minuten lang deinen Erfolg vorstellst. Wichtig dabei: Versuche alle deine Sinne zum Einsatz zu bringen und deine Vorstellung so lebendig wie möglich zu gestalten. Dann werden in Deinem Gehirn neue Synapsen entstehen, welche Dich schon sehr bald zu neuen Höchstleistungen anspornen werden. So wird dann doch noch etwas aus dem Kinobesuch am Abend, auch wenn demnächst schon Prüfungen anstehen. ‚That’s life’ kannst du dann sagen – aber mit einem Lächeln im Gesicht!

Auf einen Blick

  • Die rechte Seite des Gehirns kann durch Emotionen, Fantasie und Metaphern stärker in den Lernprozess eingebunden werden.
  • Durch einen effektiven Lernplan ist es Dir möglich wesentlich schneller und effektiver zu arbeiten.
  • Der Glaube an Deinen eigenen Erfolg und deine Vorstellungskraft helfen Dir dabei zeitnah neue Fortschritte zu erzielen.

 

Robert Betz im Exklusivinterview: “Die Wut will fließen!”

"Wut ist Ohnmacht", sagt Robert Betz

“Wut ist Ohnmacht”, sagt Robert Betz

Das Selbstcoaching Magazin traf Robert Betz in Göttingen und sprach mit ihm über die Wege aus der Wut, das Kind in uns, Voodoo-Puppen und Arsch-Engel. Ganz offen erzählt der deutsche Psychologe von seiner nicht wut-freien Kindheit, von seinen Panikattacken und seinem Herzensweg.

Wut ist explosiv, fatal und unaufhaltsam. Wo wir Ärger und Zorn noch zurückhalten können, platzt die Wut aus uns heraus wie Hulk aus seiner Kleidung. Warum eigentlich?
Wir werden wütend, wenn wir uns hilflos und ausgeliefert fühlen, wenn wir meinen, nichts tun zu können, um eine Situation zu ändern. Wut geht immer mit Ohnmacht einher – ein Gefühl, das wir aus unserer Kindheit gut kennen, als die Eltern über den Großteil unseres Lebens bestimmten.

Was können wir tun, wenn uns jemand zur Weißglut treibt?
Bevor es knallt, sagen Sie: „Ich könnte dich umbringen – aber ich brauche jetzt erst einmal Zeit für mich.“ Dann gehen Sie raus, machen einen Spaziergang oder gehen aufs Klo, falls Sie gerade in der Firma sind. Atmen Sie ein paar Minuten tief durch, kommen Sie zur Ruhe. Sie können auch innerlich eine Kerze aufstellen, die auf Höhe des Herzens brennt, um in ihre eigene Mitte zurück zu finden.

Dann ist die Wut weg?
Nein, aber auch nicht unterdrückt. Wenn Sie es schaffen, können Sie die Wut direkt ansprechen und sagen: „Du bist meine Wut. Du darfst da sein. Ich selbst habe dich erschaffen.“ Wenn es geht, sagen Sie dazu „Ich liebe dich“, aber das schafft nicht jeder am Anfang.

Kann ich nicht einfach in einen Boxsack schlagen?
Können Sie schon, aber Holzhacken, Boxsäcke und Voodoo-Puppen sind reine Hilfsmittel. Sie nehmen den Druck raus und lenken uns ab, aber sie verwandeln die Wut nicht.

Und wenn ich meine Wut einfach herausschreie?
Nun, die meisten Menschen wollen die Wut einfach loswerden, weil sie ihnen unangenehm ist. Bloß dann sagt die Wut: „Du willst mich loswerden? Dann bleibe ich um so mehr!“ Wenn wir erst einmal verstanden haben, dass es das eigene innere Kind ist, das wütet, haben wir schon fast gewonnen.

Wie das?
Als wir klein waren, bekamen wir oft Sätze zu hören wie „Sei nicht so laut! Sei nicht so wild! Sei nicht so faul, verträumt, schmutzig…“ Daraus haben wir geschlossen, dass wir nicht in Ordnung sind, wie wir sind. Wir dachten „Ich muss besser werden“ oder „Ich muss es schaffen“. Wir haben begonnen, unsere Wut zu unterdrücken – als Strategie, um von den Eltern angenommen und geliebt zu werden. Doch da beginnt die Selbstverurteilung des Kindes: Es denkt schlecht über sich selbst und verurteilt die eigene Angst, Trauer und Wut.

Was können Eltern tun?
Sie sollten zunächst ihre eigene Wut klären und Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen. Denn alle Eltern sind auch verletzte Kinder. In Jedem von uns steckt ein inneres Kind voller Gefühle, die es nicht zeigen durfte und für die es keine Anleitung gab. Gefühle zu fühlen und anzunehmen geht zum Beispiel über Meditationen, wie „Befreie und heile das Kind in dir“ oder „Besuche und verwandle das kleine Mädchen in dir.“ Wichtig ist auch, den eigenen Eltern zu vergeben und zu sagen: „Du warst die beste Mama oder der beste Papa, den ich haben konnte.“ Nur so kommt Frieden ins Herz.

Und dann?
Eltern müssten darauf achten, das Kinder ihre Wut nicht unterdrücken, sondern ausleben und ihnen zu verstehen geben: Ich liebe dich auch mit deiner Wut. Das Kind würde sich freuen, weil es auch mal laut und wütend sein darf, ganz normal eben. Wut ist ein kraftvolles Gefühl. Wenn wir es mit Liebe zulassen würden und damit spielerisch umgehen könnten, hätten wir eine ganz andere Gesellschaft.

Stattdessen haben wir eine Gesellschaft voller Arsch-Engeln.
Haha! Na ja, Arsch-Engel sind Menschen, die unsere Knöpfe drücken, die wissen, wo die wunden Stellen sind. Ich sage sogar: Arsch-Engel sind die wichtigsten Menschen in unserem Leben – wichtiger als die, die immer nett zu uns sind. Denn sie helfen uns, zu wachsen und zu klären. Wenn uns jemand belügt, betrügt oder verletzt, dann zeigt das, dass in uns eine Wunde ist, die geheilt werden will. Solange wir mit Wut herumlaufen, werden wir auch auf Menschen treffen, die diese Wut hoch holen. Die Wut wird so lange angetickert, bis wir sie anerkennen, fühlen und Verantwortung übernehmen. Arsch-Engel sind also sehr segensreich.

Robert Betz

Und wenn ich keine Lust auf Arsch-Engel habe und meine Wut chronisch unterdrücke?
Nun, Gefühle sind Emotionen, die fließen wollen. Deshalb heißen sie ja auch E-Motions. Können sie das nicht, stauen sie sich im Körper und wir werden krank.

Wie drückt sich das aus?
Bei Frauen kann unterdrückte Wut zu Migräne führen. Weil sie als kleine Mädchen nicht so laut sein durften wie die Jungen, haben sie sich den Kopf zerbrochen, wie sie aus der Situation herauskönnen. Aber Wut kann man nicht denkend lösen. Wird die Wut unterdrückt, können sich Mädchen also nicht mehr richtig artikulieren. Ihr Hals verschließt sich, weshalb es so viele Frauen mit Schilddrüsenproblemen gibt. Wut manifestiert sich auch in den Muskeln, besonders in den Unterarmen, als wollten Sie zuschlagen, dürfen es aber nicht.

Wenn wir Ärger und Wut schlucken, beginnt der Magen Säure zu produzieren, es kommt aber nichts zum Verdauen und Verbrennen. Machen wir das häufiger, übersäuert der Magen und die Magenschleimhaut wird angegriffen, was zu Magengeschwüren führen kann. Bei vielen Menschen ist der gesamte Körper übersäuert.

Noch eine persönliche Frage, Herr Betz: Waren Sie ein wütendes Kind?
Ich war ein sehr braves Kind. Meine Strategie war die Anpassung. Ich war das fünfte Kind, wurde katholisch erzogen, war Messdiener und ein Mama-Bub. Mit 10 Jahren bin ich ins Kloster nach Holland gegangen.

Also ist Wut für Sie gar kein Thema.
Oh doch! Absolut! Für jeden ist Wut ein Thema. Der brave, angepasste Junge macht das auch nur so lange, bis er ausflippt und richtig wütend wird.

Wann war es bei ihnen soweit?
Nun, ich bin aus dem sehr angepassten katholischen Milieu mit 21 raus, aber Liebe und Akzeptanz waren immer mein Thema. Mit 40 bin ich nachts in Panikattacken geraten.

Und dann?
All das hat mich zu meinen Gefühlen zurückgeführt, zur Hilflosigkeit der Psychologie. Ich bin dann zwei Monate in der Eifel wandern gegangen, um meinen Herzensweg zu finden. Dann habe ich meine Frau verlassen, den Job und die Stadt. Was krass klingt, war irgendwie auch sehr heilsam. Ich war nur noch für mich zuständig.

Wie ist es heute?
Ich bin viel gelassener geworden. Im vergangenen Jahr funktionierte bei einem Vortrag die Anlage nicht und ich sagte zu meinem Kollegen aus Spaß: „Heinz, ich nagele dich ans Kreuz!“ Das konnten einige nicht als Spaß identifizieren… Nun ja, dieses Jahr ist die Anlage wieder ausgefallen und ich bin gelassen, ruhig und entspannt geblieben. Da dachte ich nur: Cool, es hat sich was geändert.

Ein Tipp zum Schluss?
Das Herz ist der beste Coach! Bleiben Sie, wo Sie sind und bis sie ihren Herzensweg nicht gefunden haben, bleiben Sie ruhig sitzen.

Robert T. Betz, Jahrgang 1953, ist ein deutscher Psychologe und Autor. Betz entwickelte die sogenannte „Transformations-Therapie“. Er lebt in München und auf Lesbos. Weitere Information zu seiner Arbeit gibt es auf www.robert-betz.de.


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