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Business NLP

Eines ist klar: Erfolg ist kein Zufall, sondern Gewohnheit. Ben Ahlfeld hat zu diesem Thema im Kontext beruflicher Erfolg auf YouTube einen Zusammenschnitt online gestellt:

Mach dir das Leben einfach!

Manche Menschen kommen zu mir und sagen: „Ben, du hast in deinen jungen Jahren schon viel erreicht. Du bist dynamisch und flexibel. Du hast schon so viele Firmen aufgebaut, coachst Führungskräfte und Start-up-Unternehmen, bist seit Jahren in deinem Business erfolgreich und nebenbei siehst du auch noch gut aus. Ich will von dir lernen, wie man im NLP Business erfolgreich sein kann. Ich möchte von dir lernen, was sich genau hinter deinem NLP-Business-Erfolg versteckt.“

Meine Antwort darauf ist immer: „Das ist die falsche Frage! Die Frage ist nicht, was mache ich in meinem NLP Business, sondern was willst du mit Business NLP anfangen. Was willst du erreichen?“ Es steckt schon in dem Wort drinnen, was willst du er-REICH-en? Reichtum. Die meisten Menschen gegen das nicht offen zu. Sie sagen: „Ja, also Geld allein macht nicht glücklich.“ Aber sei ehrlich zu dir selbst – im Taxi weint es sich leichter als in einer Straßenbahn. Letztens habe ich zu diesem Thema einen sehr aufschlussreichen Artikel in einer Wirtschaftszeitung gelesen. In Wahrheit ist es so, je größer die Unterschiede zwischen den Gehaltsklassen sind, desto größer ist auch die Wut auf die Menschen, die viel verdienen. Ich kenne ganz viele erfolgreiche Unternehmer und ich zähle mich selbst mittlerweile auch zu einem. Natürlich bin ich noch sehr jung, aber Erfolg ist eine Gewohnheit und kein Zustand. Die erfolgreichen Menschen, die ich kenne und die ich auch bis jetzt begleiten durfte, die haben mich damit überrascht, dass sie alle sehr bodenständig waren. Sie waren sehr glücklich, sehr entspannt, sehr zufrieden mit sich, aber vor allem mit dem, was sie tun. Sie lieben einfach, was sie tun und sie bekommen auch noch Geld dafür. Die meisten von ihnen und ich persönlich sage das auch: „Ich mache das alles nicht, um viel Geld zu verdienen, aber ich freue mich natürlich, wenn ich Geld dafür bekomme.“ Reichtum, was ist Reichtum überhaupt? Reichtum, das ist jetzt ganz wichtig, Reichtum ist nicht Arbeit, Reichtum ist Besitz. Das ist ein großer Unterschied und ein großes Geheimnis. Es gibt ein paar Menschen, die das schon wissen und danach leben. Zu diesem Thema gibt es auch ein sehr spannendes Buch – “Rich Dad, Poor Dad” – geschrieben von Robert T. Kiyosaki einem Japan-Amerikaner. Vielleicht habt ihr das Buch oder die Fortsetzung davon – “Cashflow Quadrant” – gelesen. Diese zwei Bücher kann ich euch wirklich empfehlen.

Was bist du wirklich?

Reichtum ist also Besitz, aber was besitzt du wirklich? So kommen wir schon zum nächsten wichtigen Punkt. Alles beginnt mit einer Idee. Reichtum und Idee, hast du jetzt alles, was du brauchst? Aber wer oder was genau ist dieses alles? Das alle bist du! Ja, du! Alles fängt mit dir an. Du bist reich, du bist reich an Ideen. Du hast eine Idee, also geht es jetzt darum, wie du diese Idee umzusetzen kannst. Alles beginnt mit einer Idee und wenn die Idee größer wird, dann geht es nicht mehr darum, die Idee zu verwirklichen, es geht dann darum, die Idee anderen Menschen zu erklären. Je größer deine Idee wird, desto mehr Menschen musst du sie erklären. Ganz plötzlich wendet sich das Blatt. Es geht gar nicht mehr darum, eine Idee zu haben, du bist von heute auf morgen zu einem Manager geworden. Sobald du mit irgendwas erfolgreich bist, bist du ein Manager. Sei ehrlich zu dir selbst. Sind wir nicht alle Manager? Managen wir nicht alle unser ganzes Leben lang uns selbst und auch das, was um uns herum passiert? Ich könnte jetzt sagen, das ist Business NLP, aber das ist es nicht. Aber es ist eine gute Idee davon, was Business NLP sein könnte. Wenn es aber darum geht, deine Idee anderen Menschen zu erklären wie machst du das? Du führst. Was ist Führung? Führung ist Verantwortung, Motivation, Planung, Kreativität, Flexibilität und Kompetenz. Führung hat viele Seiten und Führung bedeutet für jeden etwas anderes.

Ich möchte dir mein Modell erklären, so wie ich es lebe, mit meiner Erfolgsformel, nämlich – Führung ist gleich Wahrnehmung plus Wissen. Dieses wunderbare Erfolgsrezept multipliziere ich mit etwas ganz wichtigen, nämlich mit der Persönlichkeit. Verhalten ist eine Funktion aus der Person und der Umwelt. Führung ist eine Addition von Wahrnehmungen und Wissen, multipliziert mit der Persönlichkeit. Hier eröffnet sich nun der Zusammenhang zu NLP. NLP schafft die Wahrnehmung, NLP schafft das Wissen über Kommunikation und es unterstützt dabei, das Verhalten von Menschen und die Persönlichkeit von Menschen zu verändern. NLP ist in Wirklichkeit immer da, aber es ist oft nicht real. NLP ist ein Versuch die Welt zu erklären und zu verstehen. Ich persönlich glaube, dass NLP ein Modell von Verhaltensveränderung ist. Es geht darum, effektiv schnell und mit Spaß Gefühle und Verhalten zu verändern. Heute bist du im Ist-Zustand, aber in Wahrheit hast du ein Problem damit, denn du möchtest etwas anderes. Du möchtest in deinen gewünschten Soll-Zustand gelangen. Ein Soll-Zustand. Warum soll? Ich habe diese Erklärung dazu von Chris Mulzer übernommen und ein bisschen modelliert. Chris hat gesagt: „Es gibt nur zwei Arten von Problemen, entweder du möchtest etwas, was du noch nicht hast oder du hast etwas, was du nicht mehr willst. Und das schickst du weg.“ Jetzt könnte es sein, dass du dich verändern willst und du weißt sogar wie, du hast eine Strategie und wenn die funktioniert, dann nennt sich das im englischen Exit. Exit steht für den Austritt aus dem ganzen System, der Tod, also Extertal. Und was machst du, wenn du dein Ziel erreicht hast? Du feierst und das ist gut so, denn Erfolge sind da, um gefeiert zu werden.

Reich-tum als Ziel

Das Thema Ziele ist ein Thema, das von den Menschen unterschiedlich wahrgenommen wird. Der Umgang mit Zielen hängt z. B. von der Stadt oder auch von der Mentalität der Leute ab, die in ihr leben. In Wien höre ich immer und das ist wirklich immer so, dass 80 Prozent der Leute sagen, dass das Setzen von neuen Zielen das Wichtigste ist. Meiner Meinung nach sollst du dir keine neuen Ziele setzen, solange du dich nicht über das, was du erreicht hast, gefreut hast. Sonst wird es irgendwann langweilig. Dazu möchte ich dir gerne eine persönliche Geschichte aus meinem Leben erzählen. Ich habe einmal in einer Firma bei einem relativ bekannten Wirtschaftsprüfer, einer von den Big Four gearbeitet. Damals hatte ich einen All-in Verträge. Ich weiß nicht, ob es in Deutschland legal ist, aber in Österreich schon. Das heißt, ihr bekommt ein Fixum und müsst arbeiten, bis die Arbeit fertig ist. Das klingt ziemlich gemütlich für Menschen, wie mich vor allem, weil, wenn ich mit der Arbeit fertig bin, dann gehe ich, dachte ich mir am Anfang auch. Dann war ich dort und was haben die gemacht? Es war ein interner Unternehmenssport. Obwohl alle, wenn sie mit der Arbeit fertig waren, gehen durften, ging es darum, wer bleibt am längsten in der Firma. Ich würde selbst lachen, wenn es nicht wahr wäre. Das zeigt uns wieder, wir sind Menschen, wir haben zwar Geld, aber wir können damit nichts anfangen. Wir haben teure Auto, damit fahren früh zur Arbeit, nach der Arbeit nach Hause, aber sonst steht es in einer Garage. Wir haben teure Wohnung, aber wir sind nie zu Hause und wenn wir da sind dann liegen wir im Bett. Wir haben einen tollen Partner, aber wir sind nicht dabei, wenn er unser schwer verdientes Geld ausgibt. Ich glaube, Reichtum hilft dabei, wenn man Zeit hat, die Zeit zu genießen. Zu Reichtum kannst du auch gelangen, wenn du für deine Idee Verantwortung übernimmst, denn deine Idee begründet Reichtum. Die richtige Schreibweise sollte eigentliche “Reich-Tum” sein, denn, um reich zu sein, musst du etwas tun. Tun, das heißt bei uns Tag und Nacht, wir sind ja alle Unternehmer. Die Frage ist nun, was müssen wir unternehmen, um wirklich reich zu werden?